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Jedes IT-System hat hin und wieder eine Verjüngungskur verdient
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Künstliche Intelligenzen und Persönlichkeit

Die Vermessung der Persönlichkeit mit KI-basierter Analysen

Wie wir Menschen untereinander kommunizieren, ist stark von unseren Persönlichkeiten abhängig. Individuelle Motivationen und Grundbedürfnisse bestimmen nachhaltig, wie und warum wir untereinander Informationen austauschen. Experimente haben immer wieder gezeigt, dass wir unsere Persönlichkeit nicht verbergen können. Sie schwingt in allem mit, was wir mündlich und schriftlich von uns geben oder aufnehmen. Die Kenntnis der Grundbedürfnisse und Motivationen des Gegenüber ist notwendig, um ”auf einer Ebene” zu kommunizieren und ein Aneinander-Vorbei-Reden zu vermeiden. Im Arbeitsleben muss man sich auf die anderen Team-Mitglieder verlassen können und/oder die Bedürfnisse seiner Kunden so detailliert wie möglich erfassen. Nur so kann man erfolgreich und zufrieden den herausfordernden Alltag bewältigen. Jeder kennt aus eigenem Erleben Fälle, in denen das nicht gelungen ist und möchte ungern an diese erinnert werden.

Sprachliche Kommunikation ist das Rückgrat unserer Zivilisation. Intuitiv erfassen wir die darin mitgeteilten Bedürfnisse und Motivationen unserer Mitmenschen. Das gelingt uns manchmal mehr und oft leider weniger gut. Eine automatisierte und unterstützende Analyse könnte also in jeder Lebens- und Arbeitslage gute Dienste leisten.

Mit der TwentyFive Methode bietet sich eine moderne Möglichkeit, die ”Vermessung des Unbewussten” ohne jede Wertung vorzunehmen. Im Buch “TwentyFive – Die Methode” ist leicht nachvollziehbar beschrieben, auf welche Weise dies technisch durch Machine-Learning-Systeme geschehen kann.

Übrigens hat Christoph Hofmański im Krimi “Die Garotte” unterhaltsam das Verhalten der handelnden Personen mittels der TwentyFive-Methode analysiert.

Was macht Machine-Learning so faszinierend und so anders?

Software dient immer dazu, Eingabedaten in Ausgabedaten umzuformen. Nicht immer kann der Verarbeitungsvorgang algorithmisch beschrieben werden. Die Methoden des Machine-Learning (ein Bereich der Künstlichen Intelligenz) bieten in diesen Fällen einen Ausweg: Daten bewerten Daten und steuern damit die Verarbeitung.

Für den Entwickler der Software stellt dies natürlich einen Verlust an Macht dar. Er verliert etwas von seinem “göttlichen Status”, da nicht mehr er den Algorithmus, also den Lauf der Dinge, bestimmt. Das übernehmen nun die Daten eines trainierten Modells. Neben all den Schwierigkeiten zur Erlangung guter und verlässlicher Trainingsdaten, haben Machine-Learning-Systeme einige kleine Vorteile. So gibt es zum Beispiel keine “Entscheidungslücken”, wie in festen Algorithmen. Da kein Entwickler im Programm vergessen hat, spezielle Kombinationen von Eingabedaten zu berücksichtigen, kann auch kein Blue-Screen oder Fehler auftauchen. Natürlich ist das Ergebnis in vielen Fällen nicht zu 100% passend. Oft ist eine exakte Aussage jedoch auch gar nicht möglich, wie zum Beispiel bei der Bestimmung von persönlichen Motivationen und Grundbedürfnissen. Ein sehr gute Näherung ist hier in vielen Fällen mehr, als ein Spezialist leisten könnte.

KI-Analysen zur Bestimmung von Motivationen

Sie möchten kommunikative Abläufe optimieren, das Personalmanagement emotional ausgewogener und intelligenter gestalten oder/und ‘einfach nur’ Texte und Sprache analysieren um produktive Prozesse zu verbessern? Mit den Erfahrungen in der Sprachanalyse auf Basis von Künstlicher Intelligenz kann sense.AI.tion helfen.

Sie wünschen sich eine automatische Klassifizierung von Informationen in Ihrem Datenbestand? Eine automatische Analyse auf Vollständigkeit in Ihren Dokumenten ist für sie wichtig? Gern integrieren wir unsere leistungsfähigen KI-Analysemethoden in Ihre Software-Systeme zur:

  • Klassifikation von Dokumenten
  • Analyse auf Vollständigkeit von Dokumenten
  • Bestimmung von persönlichen Motivationen und Bedürfnissen in Kommunikationen nach TwentyFive
  • Sentiment-Analyse
  • Bestimmung von Lernverhalten / sprachlicher Kodierung VAKOG

Auch die von Ihnen eingesetzte Software kann um Analysen kommunikativer Abläufe und Texte erweitert werden, sprechen Sie mich an: Matthias.Boldt@senseaition.com

Dieser Artikel erschien zuerst auf https://matthias.boldt.org/post/ki-und-persoenlichkeit/

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