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Kommunikation mit Zukunft
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Die Motivation des Anderen

Auf eine Art und Weise zu kommunizieren, die an den Interessen des Gesprächspartner „vorbeigeht“, ist ganz einfach. Es gibt Methoden und Hilfsmittel, das in jedem Falle zu vermeiden.

Wer kennt die Situation nicht aus dem eigenen Erleben: Ich verabschiede mich am Telefon, lege auf und wundere mich. Wie und warum ist das Gespräch gerade so seltsam verlaufen? Warum haben wir uns nicht verstanden, obwohl doch offensichtlich alles nachvollziehbar und klar ist?

Im privaten Teil des Lebens findet sich eine einfache Lösung für die meisten dieser Fälle. Ich lehne mich zurück, denke etwas nach, rufe dann nochmals an und versuche die Situation zu klären. Im Geschäftsleben ist das nicht so einfach möglich. Verunglücken mir ein Service-Call oder ein Verkaufsgespräch kommunikativ, ist eine Reparatur mit Hilfe eines zweiten Anrufes nicht möglich. Kenne ich meinen Gesprächspartner nicht aus vorhergehenden Gesprächen, fügt dies dem Telefonat einen weiteren Schwierigkeitsgrad hinzu. Dessen Motivationen und Grundbedürfnisse sind mir nicht bekannt und es wird für mich schwerer, eine gemeinsame Basis zu finden und im Gespräch mein Anliegen zu transportieren.

Mit TwentyFive entstand in den vergangenen Jahren eine Methode zur umfassenden Analyse der Tiefenmotivation und Grundbedürfnisse von Menschen. Sie erklärt ausgehend von der Frage „Wozu ist ein bestimmtes Verhalten gut?“ die bi-polaren Dimensionen der Persönlichkeitspsychologie als existenzielle, konfligierende Grundbedürfnisse. Analysen nach TwentyFive bringen Transparenz in die Verläufe von Gesprächen. Gründe für ein Missverstehen werden ebenso deutlich, wie die gegenwärtigen Motive und Bedürfnisse der Partner während des Gespräches. Mit Hilfe dieser Kenntnisse lässt sich verständnisvoller und zielführender kommunizieren.

 

Innerhalb des erfolgreich abgeschlossenen BIG-FuE Projektes „Gesprächsanalyse von
Audiomitschnitten und Transkripten“ wurden von der sense.ai.tion GmbH gemeinsam mit dem Robotic-Lab der TH-Wildau Hilfsmittel für die Analyse von Gesprächen entwickelt. Diese nutzen die Kraft moderner Systeme der Künstlichen Intelligenz zur Untersuchung kommunikativer Abläufe gemäß der TwentyFive-Methode. Über die App „Call-Analyser“ ist es möglich, eine solche Analysen von jedem Smartphone, Tablet oder Desktop-PC aus zu starten. Die Ergebnisse der Auswertungen stehen nach wenigen Sekunden zur Verfügung und unterstützen Trainings und Coachings in Call- und Communication-Centern. Dort bieten sie eine wertvolle Hilfe für die Verbesserung der Gesprächsqualität und die Bewertung der erbrachten Services.

Hilfsmitteln wie der „Call-Analyser“ oder der „Motivation-Analyser“ können nervige Gespräche, ein Missverstehen und das Aneinander-Vorbei-Reden reduzieren. Sie bieten einen Weg zu mehr Lebensqualität und erfolgreicheren Arbeitstagen.

Informationen zur TwentyFive-Methode und insbesondere Literatur über diese ist unter https://senseaition.com/twentyfive/ zu finden.

Das BIG-FuE Projekt „Gesprächsanalyse von Audiomitschnitten und Transkripten“ wurde gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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