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Kommunikation mit Zukunft

Der März hat nur noch wenige Tage …

sense.ai.tion – aktueller Status

Ein Monat ist vergangen und in der schematischen Systemübersicht hat sich die Farbverteilung deutlich verändert. Weitere Teile/Microservices des Systems sind erstellt.

Die erste App arbeitet bereits erfolgreich mit dem Cloud-System zusammen.

Das heißt, die öffentliche Schnittstelle hat sich bezüglich ihres Designs bereits bewährt: Es sind alle notwendigen Funktionen und Informationen enthalten, die für die Abbildung der wesentlichen Arbeitsabläufe benötigt werden.

Das Bild Architekturbild zeigt den schematischen Bauplan und visualisiert den Grad der Fertigstellung. 

1
Grün – abgeschlossen und arbeitsfähig
2
Rot – geplant
3
Grün/Rot – im Bau
4

Blau im grauen Bereich – „fremde“ Software, die in unser System eingebunden ist

5
Blau außerhalb – Services auf die unser System zugreift

Frontend? Natürlich als PWA!

Wir haben uns entschieden, die erste App als „progressive WEB App“ (PWA) zu entwickeln. Natürlich ist das „modern“, „hipp“ und „angesagt“ … Ganz nebenbei sind die Vorteile überwältigend. Es ist nur eine einzige Entwicklung notwendig, ungeachtet der Plattform, auf der die Anwendung betrieben werden soll.

  • Die PWA läuft auf jedem Gerät. Es sind keine spezifischen, nativen Entwicklungen notwendig.
  • Sie passt sich in Größe und Funktionalität an die Möglichkeiten des Gerätes an: Egal ob der Anwender ein Smartphone, ein Tablet oder einen Desktop-Computer verwendet – er kann immer damit arbeiten.
  • Die App lässt sich als WEB-Seite in allen aktuellen WEB-Browsern starten und nutzen.
  • Ähnlich einer nativen App ist sie auf Smartphones und Tab installierbar. Sie bietet beim ersten Aufruf im WEB-Browser diese Möglichkeit automatisch an. Wie gewohnt, bekommt man anschließend ein Icon für den schnellen Start.
  • Eine mit Electron verpackte Variante ist als native Anwendung unter Windows, macOS und Linux auf jedem PC’s installierbar.
  • Die App selbst enthält nur wenige, funktionale Bestandteile. Ihre wesentliche Aufgabe besteht in der Kommunikation mit dem sense.ai.tion-Cloud System über das öffentliche API und der Darstellung der Daten.

Ein kurzes Video zeigt die Nutzung der PWA in verschiedenen Umgebungen.

In dem Film wird immer die gleiche Anwendung gezeigt, ohne jeglichen „special code“ für die genutzte Plattform. Eine einzige Entwicklung kann universell genutzt werden. Wie ebenfalls zu sehen ist, kommt bei der Entwicklung der App dem UX (user experience) eine übergeordnete Bedeutung zu. Sie soll die Erwartungen der zukünftigen Anwender erfüllen und sie nicht gängeln, sondern ihnen bei der Erledigung ihrer Arbeiten helfen. Hauptsächliche Merkmale dafür sind

  • eine „schlanke“ Menüstruktur und ein auf das Wesentliche begrenzter Funktionsumfang,
  • keinerlei „Spielereien“ im Aussehen und der Bedienung,
  • die Nutzung des „Material-Design“ zur einfachen Erfüllung der Erwartungskonformität für alle Anwender und
  • ein „Conversational User Interface“ für eine intuitive Führung und Hilfe bei der Nutzung.

Gerade das von Google entwickelte „Material-Design“ ist sehr hilfreich. Der Nutzer kennt Aussehen, Anordnung und Funktionalität der einzelnen Bedienelemente und die Grundstruktur der App von vielen anderen Anwendungen, die er täglich nutzt. Somit erspart er sich Zeit und Lernaufwand ber der ersten Nutzung.

Neben diesen Eigenschaften wird uns die App als ein Beispiel/Template für angepasste, kundenspezifische Anwendungen dienen.

***

Conversational User Interface

Immer häufiger ist von „conversational user interfaces“ (kurz: CUI) die Rede. Um es bereits vorweg zu nehmen: Das ist keine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird, sich hinter dem Ortsausgang im Wald verläuft und nie wieder gesehen wird. Ganz im Gegenteil erleben wir den Beginn einer der tief greifendsten Revolutionen in der Bedienung jeglicher Technik und Gerätschaft, die es je gab. Es geht dabei um nichts weniger als die komplette Abschaffung jeglicher Knöpfe, Schalter, Regler und den grundsätzlichen Wegfall einer Notwendigkeit zum Erlernen von Bedienkonzepten, Menüstrukturen, …

Früher diente immer das Beispiel der Programmierung von Video-Recordern der Illustration von komplexen, überfrachteten, technischen Systemen. War das vor einigen Jahren noch durchaus lustig, leben wir heute in einer geradezu tragischen Zeit: Die Bedienung unsere Software und Geräte, die am Ende nur ein Spiegelbild der komplexen Abläufe und Praxis sind, verschlingt unendlich viel Zeit. Das ist Lebenszeit, bezahlte Zeit … vertane Zeit, in der wir auf Buttons drücken und Masken ausfüllen, indem wir auf noch mehr Knöpfe drücken. Zusätzlich müssen wir uns mit den „Innereien“ der Gerätschaften und Software auskennen, um auch gar die korrekten Eingaben zum richtigen Zeitpunkt zu tätigen. Neben unserer eigentlichen Profession üben wir uns zwangsläufig und ununterbrochen in der Bedienung spezieller Technik.

Die Sprache ist unsere natürliche Form der Kommunikation. Nachdem Menschen Jahrtausende nur miteinander gesprochen haben, wurden auch Haustiere kommunikative Partner. Manchmal glauben wir sogar, dass sie uns verstehen. Am Ende begannen wir vor wenigen Jahren ernsthaft, mit Maschinen zu sprechen. Im Gegensatz zu unseren Haustieren können die Geräte uns wirklich verstehen. Genau das ist der Anfang vom Ende des komplexen, statischen User-Interfaces. In der Kombination von Spracherkennung, Absichtserkennung, Chat-Bots, Wissensdatenbanken mit Geräten und Software liegt eine revolutionäre Kraft verborgen: Die moderative Steuerung von Technik. Ohne Bedienkonzepte und interne Abläufe zu kennen, könnten wir komplexeste Aufgaben schnell und intuitiv lösen. In einer kurzen Diskussion mit der Technik kann diese uns selbständig zu einer optimalen Lösung führen und sich damit auch steuern. Fantastik?

sense.ai.tion beschäftigt sich vereinfacht ausgedrückt mit der Analyse und Verbesserung von menschlicher Kommunikation. Neben dem zwischenmenschlichen Bereich soll dies auch die Kommunikation von Menschen mit Technik betreffen. So ist es folgerichtig, dass unsere PWA bereits ein einfaches CUI enthält. Wie das prinzipiell funktioniert, zeigt auch hier ein kurzes Video:

Über eine natürlichsprachliche Diskussion geleitet sich die App zum Beispiel selbst zu den Rechnungen oder erstellt einen neuen Auftrag. Die funktionale Basis dafür ist in das sense.ai.tion Cloud System und in die App fest integriert. Die Fähigkeiten des conversational user interface werden in den kommenden Monaten schnell wachsen … es muss lernen.

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Wie immer wünsche ich „sense.ai.tion-al communications“,

Matthias

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