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	<title>sense.AI.tion Archive - Sense.AI.tion GmbH</title>
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	<description>Machen Sie Ihr Unternehmen fit für die… “Kommunikation mit Zukunft”</description>
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	<title>sense.AI.tion Archive - Sense.AI.tion GmbH</title>
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		<title>Oh, wie schön ist München</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sense.AI.tion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 16:27:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 14.6.23 fand in München die corporate content conference in der ASTOR Filmlounge im ARRI statt. In einem gemeinsamen Vortrag mit Christoph Hofmański zeigte Dr. Matthias Boldt praktische Beispiele für eine KI-basierte Motivationsanalysen und die entsprechende Content-Anpassung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2023/06/15/oh-wie-schoen-ist-muenchen/">Oh, wie schön ist München</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div id="vc_row-69df20c489597" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid thegem-custom-69df20c48958c7580"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 thegem-custom-69df20c48ebeb8152" ><div class="vc_column-inner thegem-custom-inner-69df20c48ebed "><div class="wpb_wrapper thegem-custom-69df20c48ebeb8152">
	
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				<h1>Oh, wie schön ist München</h1>

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				<div class="styled-subtitle">
<h2 id="kundenansprache-mit-ki-analysen-optimieren---gemeinsamer-vortrag-mit-christoph-hofmański-auf-der-co3-konferenz-in-münchen"><strong><em>Kundenansprache mit KI-Analysen optimieren &#8211; Gemeinsamer Vortrag mit Christoph Hofmański auf der CO3-Konferenz in München.</em></strong></h2>
</div>

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<p>Die Kinderbücher von Janosch sind wunderschön und meine Tochter liebte sie als kleines Kind sehr. Ich durfte also jeden Abend daraus vorlesen. Während meines Besuches der CO<sup>3</sup>-Konferenz fühlte ich mich an eines davon besonders erinnert. Ok, München ist nicht Panama und Bananen wachsen dort auch nicht. Ungeachtet des fehlenden exotischen Obstes ist München immer schön, ganz besonders, wenn man Berlin kennt. Schon die Reise mit dem Zug durch Bayern ist erholsam. Bereits der Start in Berlin war holperig mit einem schlecht beschilderten Schienenersatzverkehr und in der üblichen Berliner Servicequalität. Der ICE hatte zum Glück nur eine leichte Verspätung und nach der Über- und Durchquerung der Mittelgebirge wechselte die Landschaft ihre Farbe von einem steppenhaften Gelb in ein frisches Grün. Bei uns im Brandenburgischen war es dank des kühlen und feuchten Frühjahrs auch grün … bis Mitte Mai. Nun haben wir wieder Steppe. Gut, noch lässt der Wind nicht die vertrockneten, entwurzelten Sträucher über die leeren Straßen der Lausitz rollen. Hinter Thüringen offenbarte der Blick aus dem Zugfenster, dass es außerhalb der Streusandbüchse Gegenden gibt, in denen sich Landwirtschaft wirklich rentiert.</p>
<p>Ja, München ist schön und teuer, zumindest wenn dort eine große Messe stattfindet. Ein Übernachtung am Rand senkt die Kosten und liefert zusätzlich die Möglichkeit einer längeren Stadterkundung mit Nahverkehr und Taxi &#8211; also eine Win-Win-Situation (nicht zu verwechseln mit einer Win-Win-Win-Situation … ok, anderes Thema). Die Veranstalter der CO<sup>3</sup>-Konferenz erkoren ein wunderschönes, altes Filmtheater als Ambiente für das Event aus.</p>
<p><img class="medium-zoom-image" style="width: 1024px;" src="https://matthias.boldt.org/images/2023-06-15-Filmtheater.jpg" alt="Astor Film Lounge im ARRI" /></p>
<h2 id="corporate-content-conference">corporate content conference</h2>
<p>Wesentlicher Inhalt unseres Vortrages <strong>Zielgruppengerechte Content-Anpassung mit Hilfe von KI-basierten Motivationsanalysen</strong> auf der CO<sup>3</sup>-Konferenz am 14.6.2023 waren praktische Beispiele. Zu Beginn bedurfte der lange Titel des Vortrages natürlich einer Erklärung, die neben einer kurzen Beschreibung des funktionalen Ablaufes von KI-Analysen auf das Thema einstimmte.</p>
<p><img class="medium-zoom-image" src="https://matthias.boldt.org/images/2023-06-15-KI-optimierter-Content.jpg" alt="sperriger Vortragstitel verständlich ausgedrückt" /></p>
<p>Nachdem Christoph Hofmański die Beziehungen zwischen persönlichen Grundbedürfnissen und Inhalten der zwischenmenschlichen Kommunikation erläutert hatte, zeigte er, wie mit Hilfe von KI-basierten Analysen eine Bewertung und erfolgreiche Anpassung von Content möglich ist.</p>
<p><img class="medium-zoom-image" src="https://matthias.boldt.org/images/2023-06-15-Inkongruente-Kommunikation.jpg" alt="Auswirkungen inkongruenter Kommunikation" /></p>
<p>Ein wesentliches Ziel bei der Erstellung von Content sollte immer darin bestehen, mit dessen Hilfe möglichst kongruent mit den Grundbedürfnissen der Adressaten zu sein. Je besser auf die Motivationen von potenziellen Kunden eingegangen wird, um so erfolgreicher ist die Kommunikation. In mehreren Beispielen wurde gezeigt, wie dies praktisch möglich ist.</p>
<p><img class="medium-zoom-image" src="https://matthias.boldt.org/images/2023-06-15-Content-Analyse.jpg" alt="Beispiel einer Content-Analyse" /></p>
<p>Rund um den Vortrag gab es viele Fragen und Gespräche am Rande des Kongresses, bei denen ganz nebenbei auch neue Ideen für zukünftige Arbeiten entstanden. Hier nochmals unser Dank an das Team der <em>FILMKULTUR Filmproduktion &amp; Vertrieb GmbH</em> für die Organisation dieses sehr produktiven Events.</p>
<h2 id="der-markt---kundenansprache-mit-ki-analysen-optimieren---das-buch-zum-vortrag-auf-der-co3-konferenz-in-münchen">‘Der Markt’ &#8211; Kundenansprache mit KI-Analysen optimieren &#8211; Das Buch zum Vortrag auf der CO3-Konferenz in München</h2>
<p><a href="https://texorello.org/de/W70C0P0/Der+Markt.html"><img class="medium-zoom-image alignright" src="https://texorello.org/images/pictures/images/_150_250_de_work70pub8ebc.jpg" /></a></p>
<p>Passend zu dem im Vortrag vorgestellten Thema beschreibt Christoph Hofmańskii n seinem sehr verständlich geschriebenen Buch “<a href="https://texorello.org/de/W70C0P0/Der+Markt.html">Der Markt</a>”, wie sich Kunden und Verkäufer auf den vielen realen und virtuellen Marktplätzen dieser Welt begegnen und welche Wirkungen ihr Informationsaustausch dabei entfaltet.</p>
<p>Einige Kapitel zeigen anschaulich, warum eine Anpassung des Contents an die Grundbedürfnisse des Konsumenten der Information wichtig ist. Sie sind eine ideale Ergänzung zu unserem gemeinsamen Vortrag auf der CO<sup>3</sup>-Konferenz vom 14.6.2023.</p>
<h2 id="sprachanalysen-einfach-selbst-testen">Sprachanalysen einfach selbst testen</h2>
<p>Wer verschiedene Sprachanalysen selbst ausprobieren möchte, kann <em>anonym</em> und <em>kostenlos</em> erste Erfahrungen mit den online verfügbaren Angeboten von <a href="https://senseaition.senseaition.rocks">sense.AI.tion</a> sammeln.</p>
<p>Das Tool <a href="https://audienca.com">Audienca</a> ist auf <a href="https://audienca.com">https://audienca.com</a> erreichbar. Es dient der Analyse kurzer Texte und erstellt aus diesen psychologische Motivationsportraits nach <a href="https://doc.senseaition.com">TwentyFive</a> über den jeweiligen Verfasser.</p>
<p>Mit Hilfe eines <a href="https://mcb.senseaition.com">Mindful Communication Badge</a> kann man zum Beispiel in E-mails die eigenen kommunikativen Bedürfnisse zeigen. Das erleichtert dem Empfänger die achtsame Kommunikation und vermindert die Gefahr, aneinander vorbeizureden. Unter <a href="https://mcb.senseaition.com">https://mcb.senseaition.com</a> ist dieses Tool zu finden.</p>
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<p><em>Dieser Artikel erschien zuerst <a href="https://matthias.boldt.org/post/2023-06-15-oh-wie-schoen-ist-muenchen/">https://matthias.boldt.org/post/2023-06-15-oh-wie-schoen-ist-muenchen/</a></em></p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2023/06/15/oh-wie-schoen-ist-muenchen/">Oh, wie schön ist München</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>CO3-Konferenz am 14.06.2023 in München</title>
		<link>https://senseaition.com/2023/06/01/co3-konferenz-am-14-06-2023-in-muenchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sense.AI.tion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 13:06:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 14.6.23 findet in München die corporate content conference in der ASTOR Filmlounge im ARRI statt. In einem gemeinsamen Vortrag mit Christoph Hofmański vom IPM Institut für persönlichkeitsorientiertes Management werden wir versuchen, die Möglichkeiten aufzuzeigen, die KI-basierte Motivationsanalysen für die Content-Generierung bieten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2023/06/01/co3-konferenz-am-14-06-2023-in-muenchen/">CO3-Konferenz am 14.06.2023 in München</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div id="vc_row-69df20c48f6ae" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid thegem-custom-69df20c48f6a81382"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 thegem-custom-69df20c48f77e9481" ><div class="vc_column-inner thegem-custom-inner-69df20c48f77f "><div class="wpb_wrapper thegem-custom-69df20c48f77e9481">
	
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				<h1>CO3-Konferenz am 14.06.2023 in München</h1>

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<h2 id="zielgruppengerechte-content-anpassung-mit-hilfe-von-ki-basierten-motivationsanalysen---gemeinsamer-vortrag-mit-christoph-hofmański"><em>Zielgruppengerechte Content-Anpassung mit Hilfe von KI-basierten Motivationsanalysen &#8211; Gemeinsamer Vortrag mit Christoph Hofmański.</em></h2>
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<p>Am 14.6.23 findet in München die <strong>corporate content conference</strong> in der <em>ASTOR Filmlounge im ARRI</em> statt. In einem gemeinsamen Vortrag mit Christoph Hofmański vom <em>IPM Institut für persönlichkeitsorientiertes Management</em> werden wir versuchen, die Möglichkeiten aufzuzeigen, die KI-basierte Motivationsanalysen für die Content-Generierung bieten.</p>
<h3 id="ki---fluch-segen-oder-einfach-nur-ein-werkzeug-unter-vielen">KI &#8211; Fluch, Segen oder einfach nur ein Werkzeug unter vielen?</h3>
<p>Die Fortschritte und Erfolge der KI-Entwicklung der letzten fünf Jahre werden die gesamte Arbeitswelt innerhalb eines geschichtlich verschwindend kurzen Zeitraums komplett umgestalten. So gut wie jede Beschäftigung wird davon betroffen sein. Haben Journalisten und “Experten” Recht und muss man deshalb in Panik verfallen? Stellt diese Entwicklung wirklich eine Bedrohung dar?</p>
<p>Nein, in keinem Falle ist das ein Grund zur Beunruhigung oder gar für für Überreaktionen. Die Welt wird nicht untergehen, sie entwickelt sich einfach nur weiter. In der jüngeren Vergangenheit sind immer wieder neue Werkzeuge und Verfahren entwickelt worden, die disruptiv in Arbeitsabläufe eingriffen. Einige Beispiele dafür sind Computer, der E-Mail-Austausch über das Internet, Schweißroboter oder auch der Akkuschrauber. So sind die neuen KI-Systeme und auch speziell <em>Generative AI</em> (z.B. ChatGPT) nichts weiter als neue, zusätzliche Werkzeuge. Wie bei allen anderen Arbeitshilfsmitteln ergeben sich Gefahren nur aus einer unsachgemäßen Nutzung … vergleichbar z.B. mit einem Messer, einem Lastkraftwagen oder einem Nagelschussgerät. Ein beruhigender, positiver Nebeneffekt der KI-Systeme ist, dass sie das Erlernen ihrer Handhabung und ihre Nutzung selbst unterstützen können.</p>
<p>Für einen Informatiker sind die aktuellen KI- und/oder Machine-Learning-Systeme nichts weiter als eine andere Art der Programmierung. Bei “klassischen” Algorithmen legt der Entwickler jede Reaktion des Systems auf Eingangsdaten fest. In dem positiven Fall, dass die Daten den Erwartungen des Entwicklers entsprechen, ist deren Verarbeitung zu 100% korrekt. Hat er jedoch etwas übersehen oder sind Daten in einer unbekannten Kombination zu verarbeiten, kann ein auf diese Art und Weise gestaltetes Programm nicht mit der Situation umgehen. Es reagiert mit einer Fehlermeldung oder sogar einem Absturz … der gefürchtete “Blue-Screen” ist bestimmt noch ein Begriff.</p>
<p>Ein KI-System kann im Gegensatz dazu mit allen Eingabedaten umgehen. Es verarbeitet diese nicht auf Grundlage eines festen Algorithmus, sondern nutzt für die Bewertung ihm bekannte Daten. Diese Bewertungsgrundlage wird bei Machine-Learning- oder Deep-Learning-Systemen <em>Modell</em> genannt. In den meisten Fällen entsteht es mittels eines Trainingsprozesses aus Datensammlungen, die zuvor von Spezialisten bewertet wurden. Ein solches Modell ist am Ende also eine Sammlung menschlichen Wissens.</p>
<p>Damit offenbart sich bereits die multiple Krux an der Geschichte:</p>
<ul>
<li>Man bekommt immer ein Ergebnis der Datenverarbeitung, das jedoch nur zu einem gewissen Prozentsatz “korrekt” ist, d.h. den Erwartungen der Spezialisten entspricht.</li>
<li>Die Qualität der Trainingsdaten entscheidet über die Qualität des Modells.</li>
<li>Das KI-System kann nicht besser bewerten/verarbeiten, als es die am Modell beteiligten Spezialisten konnten.</li>
<li>Ein KI-Modell basiert auf menschlichem Wissen, besitzt also immer einen Bias, eine Verzerrung.</li>
</ul>
<p>Zumindest gibt es keine Abstürze mehr.</p>
<p>Ganz nebenbei: Nein, solche Systeme können kein Bewusstsein entwickeln. Gottgleiche KI? Eindeutig Fehlanzeige! Die heute von uns genutzten Techniken sind nicht in der Lage, wirklich kreative Leistungen zu erbringen, Neues zu erschaffen. Eine <em>Starke KI</em> wird auf eine andere Art und Weise funktionieren … wenn überhaupt.</p>
<h3 id="kann-content-mit-ki-für-eine-bessere-kundenansprache-optimiert-werden">Kann Content mit KI für eine bessere Kundenansprache optimiert werden?</h3>
<blockquote>
<p style="padding-left: 40px;">Der entscheidende Vorteil von KI-Systemen ist, dass sie es uns heute Systemgestaltung und Software-Nutzung in Bereichen ermöglichen, deren Abläufe wir aus verschiedenen Gründen nicht exakt algorithmisch beschreiben können.</p>
</blockquote>
<p>Genau hier schließt sich der Bogen nun zu psychologischen Textanalysen. Diese wird erst mittels Modellen möglich, die auf dem gesammelten Wissen von Spezialisten beruhen. Sind die Modelle gut trainiert, entsprechen die von ihnen gelieferte Einschätzungen somit den Erwartungen zu einem hohen Prozentsatz. Eine 100%-ig exakte Bewertung ist im Bereich der Psychologie auf Grundlage der Komplexität der menschlichen Persönlichkeit und ihrer Interpretationen nicht möglich, weder für Menschen noch Maschinen. Deshalb ist eine algorithmische Beschreibung jenseits unserer Fähigkeiten.</p>
<p>Wie diese KI-Systeme bei der psychologischen Motivationsanalyse von Texten vorgehen, soll im ersten Teil des Vortrages beschrieben werden. Wir versuchen jedem Zuhörer auch ohne Fachkenntnisse in der Informatik und der Psychologie diese verständlich nahe zu bringen. Schließlich ist auch KI keine Magie, sondern nur ein von Menschen geschaffenes Werkzeug. Auf welche Art und Weise ein Vergleich mit den Tiefenmotivationen spezieller Zielgruppen oder Personas möglich ist, stellt den nächsten Wegpunkt auf der kurzen Reise in die Tiefen der KI-Analysatoren dar.</p>
<p>Im zweiten Teil geht Christoph Hofmański auf die Gründe ein, warum KI zur Analyse der Tiefenmotivation in Texten eingesetzt werden sollte. Ein deplatziertes Wort kann die Wirkung eines Textes ins Gegenteil verkehren. Weshalb ist das so? Wie können wir Wort für Wort für kongruente Gefühle sorgen? Christoph Hofmański wird an einigen Beispielen aus der Praxis zeigen, wie Werbetexte, Produktbeschreibungen oder auch Stellenangebote für eine bessere Kundenansprache optimiert werden können.</p>
<h3 id="twentyfive-analysen-für-achtsamere-kommunikation">TwentyFive-Analysen für achtsamere Kommunikation</h3>
<p><a href="https://texorello.org/de/W70C0P0/Der+Markt.html"><img class="medium-zoom-image alignright" src="https://texorello.org/images/pictures/images/_150_250_de_work70pub8ebc.jpg" /></a> Der Artikel “<a href="https://matthias.boldt.org/post/2023-01-23-chatgpt-pers%C3%B6nlich">ChatGPT Simuliert Persönlichkeit</a>” beschrieb bereits Ende Januar diesen Jahres, wie die Fähigkeiten generativer KI für Texte sehr einfach mit denen der TwentyFive-Motivationsanalyse kombiniert werden können. Die TwentyFive-Methode wurde entwickelt, um kommunikative Abläufe achtsamer zu gestalten. Auch die Veröffentlichung von Content über verschiedenste Wege ist Kommunikation. Welche praktischen Auswirkungen eine optimale Anpassung an die kommunikativen Bedürfnisse und Tiefenmotivationen der Kunden haben kann, soll der Vortrag anhand von Beispielen zeigen.</p>
<p>In seinem sehr verständlich geschriebenen Fachbuch “<a href="https://texorello.org/de/W70C0P0/Der+Markt.html">Der Markt</a>” beschreibt Christoph Hofmański, wie sich Kunden und Verkäufer auf den vielen realen und virtuellen Marktplätzen dieser Welt begegnen und welche Wirkungen ihr Informationsaustausch dabei entfaltet.</p>
<h2 id="tickets-für-die-co3-konferenz-">Tickets für die CO3-Konferenz …</h2>
<p>… können <a href="https://www.corporate-content.com/event-details/co-2023-ai-the-future-of-corporate-content">hier online</a> erworben werden. Einen Rabattcode für die Tickets sende ich gern an Interessenten per E-Mail. Schreiben Sie mir einfach an <a href="mailto:matthias.boldt@senseaition.com">matthias.boldt@senseaition.com</a>. Noch ist ausreichend Zeit für die Planung eines Besuches der Veranstaltung. Vielleicht sind Sie ja auch an den Vorträgen der anderen <a href="https://www.corporate-content.com/co3-speaker-2023">Sprecher</a> interessiert? Tickets für eine Teilnahme am Streaming sind ebenfalls verfügbar — eine Reise nach München ist also nicht unbedingt notwendig.</p>
<h2 id="sprachanalysen-einfach-selbst-testen">Sprachanalysen einfach selbst testen</h2>
<p>Wer nicht bis zur CO3-Konferenz warten und/oder verschiedene Sprachanalysen selbst ausprobieren möchte, kann <em>anonym</em> und <em>kostenlos</em> erste Erfahrungen mit den online verfügbaren Angeboten von <a href="https://senseaition.senseaition.rocks">sense.AI.tion</a> sammeln.</p>
<p>Das Tool <a href="https://audienca.com">Audienca</a> ist auf <a href="https://audienca.com">https://audienca.com</a> erreichbar. Es dient der Analyse kurzer Texte und erstellt aus diesen psychologische Motivationsportraits nach <a href="https://doc.senseaition.com">TwentyFive</a> über den jeweiligen Verfasser.</p>
<p>Mit Hilfe eines <a href="https://mcb.senseaition.com">Mindful Communication Badge</a> kann man zum Beispiel in E-mails die eigenen kommunikativen Bedürfnisse zeigen. Das erleichtert dem Empfänger die achtsame Kommunikation und vermindert die Gefahr, das aneinander vorbeigeredet wird. Unter <a href="https://mcb.senseaition.com">https://mcb.senseaition.com</a> ist dieses Tool zu finden.</p>
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<p><em>Dieser Artikel erschien zuerst auf <a href="https://matthias.boldt.org/post/2023-05-30-co3-konferenz-in-muenchen/">https://matthias.boldt.org/post/2023-05-30-co3-konferenz-in-muenchen/</a></em></p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2023/06/01/co3-konferenz-am-14-06-2023-in-muenchen/">CO3-Konferenz am 14.06.2023 in München</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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		<title>Nutzung von NLP in der Praxis</title>
		<link>https://senseaition.com/2023/03/10/nutzung-von-nlp-in-der-praxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sense.AI.tion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 16:29:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[sense.AI.tion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An der Technischen Hochschule Wildau fand vom 27.2. bis 3.3.2023 die 12. Wildauer Wissenschaftswoche statt. Ein Event mit mehreren Veranstaltungsreihen, das unterschiedlichen Interessengruppen die an der Hochschule durchgeführten Arbeiten verständlich machen sollte. Die Veranstaltungen des 2.3. waren vollständig dem Thema Natural Language Processing gewidmet. In diesem Rahmen und unter dem Motto Language Models in der Anwendung - Beispiele aus der Unternehmenspraxis präsentierten Philipp Müller und Matthias Boldt von der sense.AI.tion GmbH ihre Erfahrungen beim Einsatz von KI-Modellen im Natural Language Processing (NLP).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2023/03/10/nutzung-von-nlp-in-der-praxis/">Nutzung von NLP in der Praxis</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div id="vc_row-69df20c48ffbd" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid thegem-custom-69df20c48ffb89711"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 thegem-custom-69df20c4900641418" ><div class="vc_column-inner thegem-custom-inner-69df20c490065 "><div class="wpb_wrapper thegem-custom-69df20c4900641418">
	
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				<h1>Nutzung von NLP in der Praxis</h1>

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<h2 id="natürlichsprachliche-dialogassistenten-in-der-pflege---ein-vortrag-auf-der-zwölften-wissenschaftswoche-der-th-wildau-zum-thema-language-models-in-der-anwendung"><em>‘Natürlichsprachliche Dialogassistenten in der Pflege’ &#8211; Ein Vortrag auf der zwölften Wissenschaftswoche der TH-Wildau zum Thema: Language Models in der Anwendung.</em></h2>
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				<p>An der <a href="https://th-wildau.de">Technischen Hochschule Wildau</a> fand vom 27.2. bis 3.3.2023 die <em>12. Wildauer Wissenschaftswoche</em> statt. Ein Event mit mehreren Veranstaltungsreihen, das unterschiedlichen Interessengruppen die an der Hochschule durchgeführten Arbeiten verständlich machen sollte. Die Veranstaltungen des 2.3. waren vollständig dem Thema <em>Natural Language Processing</em> gewidmet. In diesem Rahmen und unter dem Motto <em>Language Models in der Anwendung &#8211; Beispiele aus der Unternehmenspraxis</em> präsentierten Philipp Müller und Matthias Boldt von der <a href="https://senseaition.senseaition.rocks">sense.AI.tion GmbH</a> ihre Erfahrungen beim Einsatz von KI-Modellen im Natural Language Processing (NLP).</p>
<h2 id="natürlichsprachliche-dialogassistenten-in-der-pflege">Natürlichsprachliche Dialogassistenten in der Pflege</h2>
<p>In einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekt hatte die <a href="https://senseaition.senseaition.rocks">sense.AI.tion GmbH</a> gemeinsam mit der <a href="https://th-wildau.de">TH-Wildau</a> einen Prototypen eines Dialogassistenten entwickelt, der Pflegekräfte bezüglich überbordender Dokumentationspflichten entlasten kann.</p>
<p>Mittels einer nebenläufigen Erfassung von Gesprächen zwischen Pflegekräften und Patienten und nachträglicher Diktate können die notwendigen Angaben für ein offizielles und abrechenbares Protokoll erfasst werden. Dabei sind kein exaktes Formulieren und keine Nutzung von Fachtermini aus dem gültigen Pflegekatalog notwendig. Über die kontextuelle Nähe zwischen umgangssprachlichen Formulierungen und den Kategorien dieser Kataloge gelingt die Erstellung der Protokolle.</p>
<p>Für die Erstellung dieser Dokumente ist die entsprechende Aufbereitung der Daten mittels der Nutzung einer Kette von KI-Systemen notwendig. In dem Vortrag werden die Forschungsarbeiten und die Hintergründe für die Erstellung passender NLP-Modelle erläutert.</p>
<p>Interessenten können die Folien zu dem Vortrag <a href="https://matthias.boldt.org/images/NLP-Dialogassistent-in-der-Pflege.pdf">Natürlichsprachliche Dialogassistenten in der Pflege</a> <a href="https://matthias.boldt.org/images/NLP-Dialogassistent-in-der-Pflege.pdf">hier</a> einsehen. Fragen beantwortet die <a href="https://senseaition.senseaition.rocks">sense.AI.tion GmbH</a> gern.</p>
<h2 id="sprachanalysen-einfach-selbst-testen">Sprachanalysen einfach selbst testen</h2>
<p>Wer verschiedene Sprachanalysen selbst ausprobieren möchte, kann anonym und kostenlos erste Erfahrungen damit sammeln.</p>
<p>Das Tool <a href="https://audienca.com">Audienca</a> kann auf <a href="https://audienca.com">https://audienca.com</a> gefunden werden. Es dient der Analyse kurzer Texte und erstellt aus diesen psychologische Motivationsportraits nach <a href="https://doc.senseaition.com">TwentyFive</a> über die Verfasser.</p>
<p>Mit Hilfe eines <a href="https://mcb.senseaition.com">Mindful Communication Badge</a> kann man jedem Empfänger seiner E-mails zeigen, welche kommunikativen Bedürfnisse man selbst hat. Das erleichtert die achtsame Kommunikation und vermindert die Gefahr, das aneinander vorbeigeredet wird. Unter <a href="https://mcb.senseaition.com">https://mcb.senseaition.com</a> ist dieses Tool zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><em>Der Artikel erschien zuerst auf <a href="https://matthias.boldt.org/post/2023-03-10-vortrag-zur-praktischen-anwendung-von-nlp/">https://matthias.boldt.org/post/2023-03-10-vortrag-zur-praktischen-anwendung-von-nlp/</a></em></p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2023/03/10/nutzung-von-nlp-in-der-praxis/">Nutzung von NLP in der Praxis</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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		<title>ChatGPT simuliert Persönlichkeit</title>
		<link>https://senseaition.com/2023/01/23/chatgpt-simuliert-persoenlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sense.AI.tion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 09:13:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ChatGPT und Persönlichkeit funktioniert nicht? Doch, mit Hilfe einer weiteren KI hilft mir ChatGPT gezielt persönliche Eigenschaften zu simulieren - ein Experiment gefällig?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2023/01/23/chatgpt-simuliert-persoenlichkeit/">ChatGPT simuliert Persönlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div id="vc_row-69df20c4906ec" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid thegem-custom-69df20c4906e79113"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 thegem-custom-69df20c4907899484" ><div class="vc_column-inner thegem-custom-inner-69df20c49078a "><div class="wpb_wrapper thegem-custom-69df20c4907899484">
	
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				<h1>ChatGPT simuliert Persönlichkeit</h1>

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<h2 id="es-gibt-viele-anwendungsfälle-für-sprachanalysen-in-denen-der-kontext-eine-wesentliche-rolle-spielt-sind-menschen-direkt-betroffen-dann-ist-eine-exakte-unterscheidung-umso-wichtiger--gastbeitrag-von-philipp-müllerhttpswwwlinkedincominherrphilipps"><em>ChatGPT und Persönlichkeit funktioniert nicht? Doch, mit Hilfe einer weiteren KI hilft mir ChatGPT gezielt persönliche Eigenschaften zu simulieren &#8211; ein Experiment gefällig?</em></h2>
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<p>Seit einigen Wochen wird viel über ChatGPT des Unternehmens OpenAI geschrieben. Die Leistungen in Verständnis und Verarbeitung der Sprache des für den Dialog optimierte Transformer-Modells sind beeindruckend. Der öffentliche Zugang gestattet vielen Menschen einen spielerischen Zugang zur Nutzung eines Systems der Künstlichen Intelligenz auf dem Gebiet der natürlichen Sprachverarbeitung (NLP). Es gibt viele Gründe, mit der Maschine für einige Zeit zu diskutieren oder ihr Aufgaben zu erteilen und die Ergebnisse zu ‘bewundern’.</p>
<p>Je länger das Spiel dauert, desto mehr wird deutlich, dass man keinen Menschen als Gegenüber hat. Auf der einen Seite ist die gewaltige Breite des Wissens etwas erschreckend und auf der anderen Seite fällt schnell auf, dass ein solches System nicht kreativ ist. Es rekombiniert immer nur bekannte Teile seines gewaltigen Fundus an Wissen und schafft keine neues.</p>
<p>Was beim Spielen schnell langweilt, kann jedoch zur Unterstützung der eigenen Arbeit sehr produktiv sein. ChatGPT unterstützt mich bei der Arbeit, übernimmt Routinen, die mich langweilen und verbessert auch noch meine Kommunikation. Da hierfür keinerlei Kreativität notwendig ist, eignet sich das KI-System dafür bestens. Ich habe ihm die Hilfe einer zweiten Künstlichen Intelligenz zur Seite gestellt und im Duett bewältigt dieses KI-Team die Arbeiten.</p>
<p>Bis auf wenige Ausnahmen ist geschäftlicher Schreibkram langweilig … für mich. Da ist nichts kreatives dabei, es muss nur aufmerksam und exakt gearbeitet werden und auf jegliche ‘Schwingung zwischen den Zeilen’ ist zu achten. Letzteres trägt dazu bei, die eigenen Ziele in jedem Fall verständlich zu kommunizieren und auf den Gegenüber entsprechend seiner Persönlichkeit einzugehen.</p>
<p>Das Experiment ist zu finden unter:<br />
<a href="https://matthias.boldt.org/post/2023-01-23-chatgpt-pers%C3%B6nlich/">https://matthias.boldt.org/post/2023-01-23-chatgpt-pers%C3%B6nlich/</a></p>
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</div><p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2023/01/23/chatgpt-simuliert-persoenlichkeit/">ChatGPT simuliert Persönlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ich habe es wieder getan, &#8230;</title>
		<link>https://senseaition.com/2023/01/18/ich-habe-es-wieder-getan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sense.AI.tion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2023 09:20:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[audienca]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt viele Anwendungsfälle für Sprachanalysen, in denen der Kontext eine wesentliche Rolle spielt. Sind Menschen direkt betroffen, dann ist eine exakte Unterscheidung umso wichtiger … Gastbeitrag von Philipp Müller</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2023/01/18/ich-habe-es-wieder-getan/">Ich habe es wieder getan, &#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div id="vc_row-69df20c490d8d" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid thegem-custom-69df20c490d886197"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 thegem-custom-69df20c490e291879" ><div class="vc_column-inner thegem-custom-inner-69df20c490e2a "><div class="wpb_wrapper thegem-custom-69df20c490e291879">
	
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				<h1>Ich habe es wieder getan, &#8230;</h1>

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				<div class="styled-subtitle">
<h2 id="es-gibt-viele-anwendungsfälle-für-sprachanalysen-in-denen-der-kontext-eine-wesentliche-rolle-spielt-sind-menschen-direkt-betroffen-dann-ist-eine-exakte-unterscheidung-umso-wichtiger--gastbeitrag-von-philipp-müllerhttpswwwlinkedincominherrphilipps"><em>… wieder habe ich mir ‘gute Vorsätze’ für das neue Jahr ausgedacht und sofort entstand die Frage, ob diese Wünsche meine Persönlichkeit ausdrücken und welche meiner Grundmotivationen darin zu finden sind.</em></h2>
</div>

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				<div class="post__content small-body">
<p>Eigentlich wollte ich DAS nie wieder tun, denn: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Diese umgangssprachlich von Wilhelm Busch formulierte Lebensweisheit bewahrheitet sich mit konstanter Regelmäßigkeit. Natürlich ist es gut, einen Plan zu haben. Wer möchte schon plan- und ziellos durch die Welt wandern. Die Gefahr dabei fortwährend schmerzhaft gegen die Realität zu stoßen, ist zumindest mir viel zu groß. So habe ich mir also wieder einmal ’etwas vorgenommen’ und natürlich wird es sich im Laufe des Jahres mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehrfach ändern. An die Farce mit den Plankorrekturen kann ich mich noch erinnern. Am Ende wurde der mehrfach korrigierte Plan immer eingehalten. Nun, Scherze mit sozialistischem Unfug beiseite, denn im Leben gilt: Nur wer in der Lage ist, seine Planungen der sich verändernden Realität anzupassen, wird auch erfolgreich sein. Ein ‘moving target’ ist immer besser als ein ‘crash’.</p>
<p>Konnte ich an Silvester meine Gedanken noch im Zaum halten und etwas abschalten, so war das am Neujahrstag vorbei. Wegen der ständigen Beschäftigung mit Sprachanalysen spukt mir deren Anwendung auf alle möglichen Vorgänge ohne Unterbrechung ‘im Hinterkopf’ herum. Was liegt also näher, als die eigenen Vorsätze nach dem TwentyFive-Modell zu analysieren. Wozu gibt es die Analyse-Tools, wenn man sie nicht nutzt?</p>
<p>Folgt man der Theorie und den vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen aus der Psychologie, dann kann niemand von uns seine Persönlichkeit verstecken. In jeder unserer Kommunikationen schwingt sie unweigerlich mit. Die von mir gefassten ‘guten Vorsätze’ sind mehr oder weniger auch eine Kommunikation: Sie sind eine Unterhaltung mit mir selbst, ein Selbstgespräch. Also müsste auch in diesem meine Persönlichkeit zum Ausdruck kommen.</p>
<p>Der Selbstversuch ist hier zu finden:<br />
<a href="https://matthias.boldt.org/post/2023-01-18-ich-habe-es-wieder-getan/">https://matthias.boldt.org/post/2023-01-18-ich-habe-es-wieder-getan/</a></p>
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		<item>
		<title>Automatisierung von Dokumentationsaufgaben in der Pflege</title>
		<link>https://senseaition.com/2023/01/06/automatisierung-von-dokumentationsaufgaben-in-der-pflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sense.AI.tion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2023 13:23:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Dokumentation in der Pflege nimmt zu viel Zeit. Durch automatische, sprachgesteuerte KI-Systeme werden Pflegekräfte von Dokumentationsdruck und Bürokratie entlastet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2023/01/06/automatisierung-von-dokumentationsaufgaben-in-der-pflege/">Automatisierung von Dokumentationsaufgaben in der Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div id="vc_row-69df20c491782" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid thegem-custom-69df20c49177d4983"></div><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 thegem-custom-69df20c49181c1346" ><div class="vc_column-inner thegem-custom-inner-69df20c49181d "><div class="wpb_wrapper thegem-custom-69df20c49181c1346"></div></div></div>
	
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			<div class="wpb_wrapper">
				<h1>Automatisierung von Dokumentationsaufgaben in der Pflege &#8211; Verbesserung eines KI-Modells zur Bestimmung inhaltlicher Übereinstimmung von Texten</h1>

			</div>
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		<div class="wpb_text_column wpb_content_element  thegem-vc-text thegem-custom-69df20c4918c92179"  >
			<div class="wpb_wrapper">
				<p><em>Im Rahmen der Erstellung eines KI-Systems zur Dokumentation von Arbeitstätigkeiten im Pflegesektor wurde ein allgemeines STS (Semantic Textual Similarity), zu deutsch Semantische Textnähe, Modell entwickelt. Basierend auf einem existierenden Ansatz für Textvergleiche in den Sprachen Deutsch und Englisch, werden Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert und letztendlich in einem Modell-Training realisiert. Es ergibt sich eine Performance-Steigerung von 1 bis 5 Prozentpunkten. Insbesondere die Einbindung mehrerer Datensets erlaubt eine robustere Näheberechnung zwischen Sätzen bzw. Texten. Eine generelle Einschränkung mit STS muss die Forschung alsbald angehen … </em>Beitrag von <a href="https://www.linkedin.com/in/herrphilipps">Philipp Müller</a></p>

			</div>
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		</div>
	
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			</div>
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		</div>
<div class="post__content">
<h2 id="information-retrieval-als-basis-von-textsuche">Einbindung von KI in der Pflege</h2>
<p>In der Pflege nimmt die <strong>Dokumentation</strong> von durchgeführten <strong>Arbeitsschritten</strong> einen nicht zu unterschätzenden Anteil der <strong>Arbeitszeit</strong> ein. So wünschen sich <em>über 85% der Pflegekräfte</em> in einer <a href="https://katho-nrw.de/fileadmin/media/foschung_transfer/forschungsinstitute/dip/Pflege_Thermometer_2018.pdf"><em>&#8222;Pflege-Thermometer“</em> Umfrage aus 2018</a> die <strong>Nutzung von Technologie für Dokumentationstätigkeiten</strong>, womit der Wunsch nach <strong>Entbürokratisierung</strong> und ein <strong>erleichterter Umgang</strong> mit derartigen Verpflichtungen einhergeht. Die Dokumentation von zuvor vereinbarten Zielen und damit damit verbundenen schriftlichen Quälereien betreffen auch viele andere Bereiche und sind Teil einer stetig <strong>komplexer werdenden Arbeitswelt</strong>. Letztendlich handelt es sich um die Abarbeitung von <em>&#8222;Checklisten&#8220;</em>, für die kurze Titel oder Beschreibungen je Arbeitsmaßnahme vorliegen.</p>
<figure id="attachment_2320" aria-describedby="caption-attachment-2320" style="width: 850px" class="wp-caption alignnone"><img class="wp-image-2320" src="https://senseaition.senseaition.rocks/wp-content/uploads/2023/01/ChecklisteMockup.drawio.png" alt="" width="850" height="563" srcset="https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/ChecklisteMockup.drawio.png 1362w, https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/ChecklisteMockup.drawio-300x199.png 300w, https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/ChecklisteMockup.drawio-1024x678.png 1024w, https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/ChecklisteMockup.drawio-768x509.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-2320" class="wp-caption-text">Abbildung: Beispielhafte Checkliste für eine Pflegekraft im ambulanten Dienst</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mittels eines <strong>sprachgesteuerten Systems</strong>, so die Idee der <em>Sense.AI.tion GmbH</em> in Zusammenarbeit mit der <em>TH Wildau</em>, werden <strong>ausgeführte Arbeitsschritte</strong> einfach <strong>ausgesprochen</strong> und <strong>aufgezeichnet</strong>. Dies kann sowohl im Moment der Durchführung als auch etwas später geschehen. In der Pflege können so Gespräche zwischen Pflegekraft und Pflegebedürftigen für diesen Zweck automatisch ausgewertet werden. Häufig werden Pflegemaßnahmen gegenüber der zu pflegenden Person sowieso im Gespräch nebenbei ausgesprochen. Dieser Ansatz lässt sich gleichermaßen auf andere Anwendungsfälle, beispielsweise eine Autowerkstatt, anwenden: Die TÜV-Prüfung oder Reparaturmaßnahme wird ins Sprachsystem eingesprochen, dass einen Abgleich mit der vordefinierten Checkliste vornimmt und diese automatisch ausfüllt.</p>
<h2 id="verbesserung-mit-ki-methoden">Unterstützung durch KI-Werkzeuge</h2>
<figure id="attachment_2322" aria-describedby="caption-attachment-2322" style="width: 850px" class="wp-caption alignnone"><img class="wp-image-2322" src="https://senseaition.senseaition.rocks/wp-content/uploads/2023/01/KIMachine.jpg" alt="" width="850" height="567" srcset="https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/KIMachine.jpg 1536w, https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/KIMachine-300x200.jpg 300w, https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/KIMachine-1024x683.jpg 1024w, https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/KIMachine-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-2322" class="wp-caption-text">Eine KI-Maschine der sense.AI.tion im Steampunk Style, generiert mit Stable Diffusion 2.1</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p>Auf technischer Ebene lässt sich dabei der Ansatz <strong>Semantic Textual Similiarity (STS)</strong> bzw. <strong>Semantische Textnähe</strong> nutzen, welcher angibt, wie ähnlich sich zwei Sätze bzw. Texte inhaltlich sind. Mit Aufkommen der aktuellen <em>KI-Welle</em> entwickelten sich in den letzten Jahren vielversprechende Ansätze, um dieses Problematik unter Nutzung von <strong>Machine Learning</strong>, respektive <strong>Deep Learning</strong>, effizient anzugehen. Die Einführung von <a href="https://arxiv.org/abs/1706.03762"><em>&#8222;Transformer&#8220;</em></a>, zu nennen sind hierbei vor allem BERT, XLM, und T5, ermöglichen es, <strong>Zusammenhänge von Worten</strong> (Ähnlichkeit, Analogie, Thematik) durch neuronale Sprachmodelle im <strong>Kontext</strong> darzustellen und hinsichtlich der relativen <strong>Relevanz</strong> zu bemessen. Ein solches Modell kann anschließend anhand von Trainingsdaten hinsichtlich eines Lernziels optimiert werden.</p>
<div class="post__content">
<p>Bei einem STS-Transformer-Modell, werden Sätze in <strong>mathematische Vektoren</strong> umgewandelt und können u.a. mit dem <strong>Maß der Kosinus-Ähnlichkeit</strong> (engl. <em>&#8222;cosine similarity&#8220;</em>) auf semantische/inhaltliche Übereinstimmung verglichen werden. Im Falle der Checkliste werden dazu Titel/Beschreibung der einzelnen Aufgabe mit den Sätzen verglichen, die durch einen Nutzer in das System schriftlich oder mündlich eingegeben werden.</p>
<figure id="attachment_2368" aria-describedby="caption-attachment-2368" style="width: 850px" class="wp-caption alignnone"><img class="wp-image-2368" src="https://senseaition.senseaition.rocks/wp-content/uploads/2023/01/ChecklisteZuordnungMockup.drawio.png" alt="" width="850" height="318" srcset="https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/ChecklisteZuordnungMockup.drawio.png 1901w, https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/ChecklisteZuordnungMockup.drawio-300x112.png 300w, https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/ChecklisteZuordnungMockup.drawio-1024x384.png 1024w, https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/ChecklisteZuordnungMockup.drawio-768x288.png 768w, https://senseaition.com/wp-content/uploads/2023/01/ChecklisteZuordnungMockup.drawio-1536x575.png 1536w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-2368" class="wp-caption-text">Die Pflegekraft (links) gibt bekannt, eine Teilaufgabe erledigt zu haben. Das KI-System nutzt das STS-Modell mit Cosine Similarity, um die Äußerung mit den Checklisten-Einträgen auf höchste Übereinstimmung zu prüfen und ggfs. abzuhaken.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p>Neben einigen <strong>multilingualen Modellen</strong> existieren auch <strong>wenige deutschsprachige Modelle</strong> für die Berechnung der semantischen Nähe von Texten. Mit hunderttausenden Downloads ist hierbei vor allem ein Modell von Philipp May (<a href="https://huggingface.co/T-Systems-onsite/cross-en-de-roberta-sentence-transformer">https://huggingface.co/T-Systems-onsite/cross-en-de-roberta-sentence-transformer</a>) – von nun an <em>&#8222;TSystems-Modell&#8220;</em> genannt &#8211; hervorzuheben. Dieses basiert auf einem speziellen <a href="https://github.com/t-systems-on-site-services-gmbh/german-STSbenchmark">STS-Datenset</a>, welches mit Hilfe einer maschinellen Übersetzung für die deutsche Sprache nutzbar gemacht wurde. Die Popularität dieses Modells erklärt sich außerdem durch den <strong>cross-lingualen</strong> Ansatz zwischen Deutsch und Englisch, bei dem die semantische Nähe nicht nur zwischen zwei deutschen Sätzen, sondern auch zwischen englischen und deutsch-englischen-Kombinationen möglich ist.</p>
<p>Die Kombination aus cross-lingualer Verwendbarkeit von Deutsch und Englisch sowie der stetig guten Performance im internen Prototyping bei der Sense.AI.tion GmBH und TH Wildau führte zur Idee, eine Bestandsaufnahme des Ansatzes von Philipp May zu machen und an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Grob lassen sich zwei Verbesserungspotentiale identifizieren:</p>
<ol>
<li>Es existieren neuere <a href="https://www.sbert.net/docs/pretrained_models.html">Basis-Modelle</a> aus 2022, die für das Training genutzt werden können</li>
<li>Die Menge an Trainingsbeispielen lässt sich durch weitere maschinelle Übersetzungen anderer Datensets vergrößern. Die Kombination beider Maßnahmen, so die Idee, führt zu einer robusteren und qualitativ besseren Performance.</li>
</ol>
<p style="padding-left: 40px;"><div class="lightweight-accordion"><details><summary class="lightweight-accordion-title"><span><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4da.png" alt="📚" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Details zum Vorgehen für Wissensdurstige <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4da.png" alt="📚" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p style="padding-left: 40px;">Zu 1:</p>
<ul>
<li>Für englischsprachige Anwendungsfälle existieren mit gewaltigem Abstand die meisten Datensets. So basiert das TSystems-Modell in der Basis auf einem <a href="https://huggingface.co/sentence-transformers/paraphrase-distilroberta-base-v1">englischsprachigen Paraphrasierungs-Modell</a> welches aus 7 verschiedenen Datensets besteht und insgesamt ca. 24,6 Millionen Sätze enthält. Diese zu übersetzen ist zumeist nicht wirtschaftlich.</li>
<li>Da für die deutsche Sprache (und auch viele andere) nur wenige Datensets zur Verfügung stehen, wird verstärkt die <a href="https://arxiv.org/abs/2004.09813">Knowledge Distillation</a> (<em>Teacher-Student-Ansatz</em>) verwendet. Dabei wird ein monolinguales Modell (meistens Englisch-basiert) in ein multilinguales Modell (prinzipiell jede Sprache möglich, in unserem Fall Englisch-Deutsch) umgewandelt. Das TSystems-Modell greift dafür auf exakt diesen Ansatz zu, wobei das <a href="https://huggingface.co/sentence-transformers/paraphrase-distilroberta-base-v1">Teacher-Modell</a> für über 50 Sprachen optimiert wurde.</li>
<li>Mittlerweile existiert eine zweite, größere Version des monolingualen Modells mit 12 verschiedenen Datensets und ca. 83,3 Millionen Beispielen. Dieses wurde im Zuge dieses Projektes von uns per Knowledge-Distillation für Deutsch nutzbar gemacht und dient als Ausgangsbasis für das STS-Training. Details können unter <a href="https://huggingface.co/PM-AI/paraphrase-distilroberta-base-v2_de-en">https://huggingface.co/PM-AI/paraphrase-distilroberta-base-v2_de-en</a> nachgelesen werden.</li>
</ul>
<p style="padding-left: 40px;">Zu 2:</p>
<ul>
<li>Das Datenset <a href="https://huggingface.co/datasets/stsb_multi_mt">STSb </a>galt zum Zeitpunkt des TSystems-Modells als einzige Möglichkeit, ein STS-Modell zu trainieren. Es wird auch bei unserem Modell eingebunden.</li>
<li><a href="https://huggingface.co/datasets/mteb/sickr-sts">SICK</a>, ein weiteres Datenset, wurde in Teilen bereits in STSb verwendet, jedoch führt unsere eigenständige Übersetzung, mittels DeepL, zu leicht abgewandelten Formulierungen. Durch diesen Ansatz lassen sich mehr Beispiele ins Training aufnehmen.</li>
<li>Das 2022 veröffentlichte Datenset <a href="https://github.com/Priya22/semantic-textual-relatedness">Priya22 semantic textual relatedness</a> wurde gleichermaßen per DeepL ins Deutsche übersetzt und den Trainingsdaten hinzugefügt. Da es über keinen Train-Test-Split verfügt, wurde dieser im Verhältnis 80:20 eigenständig angelegt.</li>
<li>Die Bewertungsskala aller Datensets wurde an STSb mit einem Wertebereich von 0 bis 5 angepasst.</li>
<li>Alle Trainings- und Testdaten wurden auf Duplikate innerhalb und miteinander geprüft und bei Fund entfernt. Die final verwendeten Datensets können hier betrachtet werden: <a href="https://gitlab.com/sense.ai.tion-public/datasets_sts_paraphrase_xlm-roberta-base_de-en">https://gitlab.com/sense.ai.tion-public/datasets_sts_paraphrase_xlm-roberta-base_de-en</a>.</li>
</ul>
<p style="padding-left: 40px;">
</div></details></div>
<div class="post__content">
<h2 id="training-des-modells-und-bewertung-der-ergebnisse">Training des Modells und Bewertung der Ergebnisse</h2>
<p>Im Anschluss an das Training, gilt es, das neu entstandene Modell mit anderen STS-Modellen zu vergleichen. Dazu wird die <strong>Performance</strong> sowohl cross-lingual als auch nur für Deutsch und Englisch <strong>gemessen</strong>. Erweiternd werden die verwendeten Test-Samples je Datenset einzeln (<em>STSb, SICK, Priya22</em>), als auch in einem großen kombinierten Test-Datenset (<em>all</em>) ausgewertet. Diese Unterteilung je Datenset ermöglicht eine faire Gesamteinschätzung, da externe Modelle nicht auf der selben Datenbasis wie das hier vorgestellte Modell aufbauen. Erweiternd werden nur Modelle aufgelistet, welche cross- bzw. multilinguale Fähigkeiten besitzen. Intern findet die Evaluierung auch mit monolingualen bzw. andersartigen Modellen statt. Die vollständige Tabelle kann unter folgendem Link in der <em>&#8222;Model Card&#8220;</em> betrachtet werden: <a href="https://huggingface.co/PM-AI/sts_paraphrase_xlm-roberta-base_de-en">https://huggingface.co/PM-AI/sts_paraphrase_xlm-roberta-base_de-en.</a></p>
<p><span id="tablepress-results_sts-description" class="tablepress-table-description tablepress-table-description-id-results_sts">Vergleich der multilingualen STS-Modelle nach Spearman Koeffizienten</span>

<table id="tablepress-results_sts" class="tablepress tablepress-id-results_sts" aria-describedby="tablepress-results_sts-description">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">Model</th><th class="column-2">STSb</th><th class="column-3">SICK</th><th class="column-4">Priya22</th><th class="column-5">all</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><br />
<a href="https://huggingface.co/PM-AI/sts_paraphrase_xlm-roberta-base_de-en" rel="noopener" target="_blank">PM-AI/sts_paraphrase_xlm-roberta-base_de-en</a> (unsers)</td><td class="column-2">0.8672 <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3c6.png" alt="🏆" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></td><td class="column-3">0.8639 <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3c6.png" alt="🏆" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></td><td class="column-4">0.8354 <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3c6.png" alt="🏆" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></td><td class="column-5">0.8711 <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3c6.png" alt="🏆" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><a href="https://huggingface.co/T-Systems-onsite/cross-en-de-roberta-sentence-transformer" rel="noopener" target="_blank">T-Systems-onsite/cross-en-de-roberta-sentence-transformer</a></td><td class="column-2">0.8525</td><td class="column-3">0.7642</td><td class="column-4">0.7998</td><td class="column-5">0.8216</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><a href="https://huggingface.co/PM-AI/paraphrase-distilroberta-base-v2_de-en" rel="noopener" target="_blank">PM-AI/paraphrase-distilroberta-base-v2_de-en</a> (unsers, ohne fine-tuning)</td><td class="column-2">0.8225</td><td class="column-3">0.7579</td><td class="column-4">0.8255</td><td class="column-5">0.8109</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><a href="http://sentence-transformers/paraphrase-multilingual-mpnet-base-v2" rel="noopener" target="_blank">sentence-transformers/paraphrase-multilingual-mpnet-base-v2</a></td><td class="column-2">0.8310</td><td class="column-3">0.7529</td><td class="column-4">0.8184</td><td class="column-5">0.8102</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"><a href="https://huggingface.co/sentence-transformers/stsb-xlm-r-multilingual" rel="noopener" target="_blank">sentence-transformers/stsb-xlm-r-multilingual</a></td><td class="column-2">0.8194</td><td class="column-3">0.7703</td><td class="column-4">0.7566</td><td class="column-5">0.7998</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"><a href="https://huggingface.co/sentence-transformers/paraphrase-xlm-r-multilingual-v1" rel="noopener" target="_blank">sentence-transformers/paraphrase-xlm-r-multilingual-v1</a></td><td class="column-2">0.7985</td><td class="column-3">0.7217</td><td class="column-4">0.7975</td><td class="column-5">0.7838</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><a href="https://huggingface.co/sentence-transformers/paraphrase-multilingual-MiniLM-L12-v2" rel="noopener" target="_blank">paraphrase-multilingual-MiniLM-L12-v2</a></td><td class="column-2">0.7823</td><td class="column-3">0.7090</td><td class="column-4">0.7830</td><td class="column-5">0.7834</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"><a href="https://huggingface.co/sentence-transformers/distiluse-base-multilingual-cased-v1" rel="noopener" target="_blank">sentence-transformers/distiluse-base-multilingual-cased-v1</a></td><td class="column-2">0.7449</td><td class="column-3">0.6941</td><td class="column-4">0.7607</td><td class="column-5">0.7534</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"><a href="https://huggingface.co/sentence-transformers/distiluse-base-multilingual-cased-v2" rel="noopener" target="_blank">sentence-transformers/distiluse-base-multilingual-cased-v2</a></td><td class="column-2">0.7517</td><td class="column-3">0.6950</td><td class="column-4">0.7619</td><td class="column-5">0.7496</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"><a href="http://sentence-transformers/distilbert-multilingual-nli-stsb-quora-ranking" rel="noopener" target="_blank">sentence-transformers/distilbert-multilingual-nli-stsb-quora-ranking</a></td><td class="column-2">0.7211</td><td class="column-3">0.6650</td><td class="column-4">0.7382</td><td class="column-5">0.7200</td>
</tr>
</tbody>
</table>
TGM_PAGESPEED_LAZY_ITEMS_INGORED_BLOCK_1_2<br />
<small>Tabelle 1: Ergebnis der Evaluierung. Auf einer Skala von 0.0 bis 1.0 werden die Ansätze nach der Metrik „Recall“ bewertet. Hierbei ist 1.0 der beste Wert.</small></p>
<p>Bei Betrachtung der Spalte <em>&#8222;all&#8220;,</em> welche das Performance-Ergebnis über alle genutzten Datensets aufzeigt, wird ein <strong>Performancesprung von 5%-Punkten</strong> erkennbar. Dies ist wenig überraschend, denn das hier vorgestellte Modell wurde als einziges unter Einbeziehung aller Datensets trainiert und jedes trainierte Modell tendiert zu besseren Ergebnissen, innerhalb der eigenen <strong>Trainingsdomäne</strong>. Außerdem werden Trainings zumeist nicht cross-lingual durchgeführt, d.h. Satzpaare gehören zur selben Sprache, werden aber nicht gekreuzt betrachtet, beispielsweise zwischen Deutsch und Englisch. Diese Herangehensweise wurde, in Anlehnung an TSystems, dennoch bewusst gewählt.</p>
<p>Folglich besteht die beste Vergleichbarkeit zwischen TSystems und unserem Modell, da zumindest STSb als auch der cross-linguale-Ansatz gleichermaßen Grundlage sind. Wird nun ausschließlich die Spalte <em>&#8222;stsb&#8220;</em> betrachtet, so fällt der <strong>Performance Unterschied mit ca. 1.5 Prozentpunkten</strong> deutlich kleiner aus. Dennoch kann sich unser Modell leicht steigern, da die Einbindung weiterer Datensets insgesamt einen positiven Einfluss zur Folge hat. Die bereits im vorherigen Paragraphen angesprochene nicht integrierte cross-linguale Nutzung wird bei Betrachtung des Modells <em>sentence-transformers/stsb-xlm-r-multilingual</em> gut sichtbar: Obwohl das Modell multilingual ist und speziell mit STSb trainiert wurde, performt es im cross-lingualen-Test deutlich schlechter als TSystems und unser Modell. Wird dagegen nur die Evaluierung mit englischen Sätzen in Betracht gezogen (siehe <a href="https://huggingface.co/PM-AI/sts_paraphrase_xlm-roberta-base_de-en">https://huggingface.co/PM-AI/sts_paraphrase_xlm-roberta-base_de-en</a>), so schmilzt der Performance Vorsprung.</p>
</div>
<p style="padding-left: 40px;"><div class="lightweight-accordion"><details><summary class="lightweight-accordion-title"><span><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4da.png" alt="📚" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Details zum Vorgehen für Wissensdurstige <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4da.png" alt="📚" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><ul>
<li>Es ist wichtig zu verstehen, dass unser Modell Trainingsdaten von STSb, SICK und Priya22 gesehen hat, weshalb es auch ganz logisch bessere Ergebnisse liefert. Das Modell ist schlichtweg sensitiver für diese Art von Beispielen trainiert worden.</li>
<li>Die Datensets sind bezüglich ihrer Anzahl von Beispielen nicht in der Verhältnismäßigkeit angeglichen. So ist Priya22 beispielsweise deutlich unterrepräsentiert.</li>
<li>Die verglichenen Modelle sind von unterschiedlicher Größe, was sich auf Resourcenverbrauch (CPU, RAM) und die Inferenz-Geschwindigkeit (Benchmark) auswirkt. Sogenannte <em>&#8222;large&#8220; </em>Modells performen zumeist besser, kosten aber auch mehr (Ressourcen, realer Geldwert) als z.B <em>&#8222;base&#8220;</em> Modelle.</li>
<li>Multilinguale Modelle werden i.d.R. durch Knowledge Distillation, von einem monolingualen Zustand ausgehend, nachträglich multilingual gemacht. Sie performen daher in der Originalsprache meist etwas besser. In der Tabelle lässt sich dies bei den <em>&#8222;paraphrase&#8220;</em>-Modellen anhand der Ergebnisse für Englisch nachvollziehen – diese sind um mehrere Prozentpunkte besser als für Deutsch.</li>
</ul>
<p style="padding-left: 40px;">
</div></details></div>
<h2>Ausblick auf weitere Forschung und Entwicklung</h2>
<p>Ein häufiges Phänomen ist die inkorrekte Zuordnung bei Sätzen, die keine besondere Komplexität haben und für Menschen mit einem Blick korrekt einzuordnen sind. Aktuell schafft es daher noch kein einziges Modell eine vollständige, korrekte Bewertung vorzunehmen. Der Hauptgrund für dieses Phänomen liegt im Aufbau von STS Datensätzen. Die <strong>Nutzung</strong> wird in der aktuellen Forschung <strong>verstärkt kritisiert</strong>, da sie als nicht (mehr) ausreichend für das Training von semantische Nähe zwischen Sätzen eingeschätzt wird. Die <strong>Trainingssätze sind relativ simpel</strong> und <strong>decken viele Themenbereiche nur unzureichend ab</strong>. Dies wirkt sich vor allem auf Fachrichtungen (z.B. Pflege, Biologie, Medizin, usw.) negativ aus. Die in der Tabelle als <em>&#8222;paraphrase“</em> titulierten Modelle wurden mittels eines ähnlichen Ansatzes trainiert und sollen in Theorie bessere Ergebnisse liefern. Sowohl die veröffentlichte Tabelle als auch interne Tests haben dies bisher nicht bestätigt.</p>
<p>Die vorgestellte Herangehensweise verstärkt ein weiteres Problem von STS-Modellen: Die Checklisten-Einträge sind sehr kurz, wohingegen die Trainingsbeispiele vollständige Sätze umfassen. Gleichermaßen würde dieses Problem auch bestehen, wenn die Checklisten-Einträge sehr lang wären. Das Trainingsspektrum ist nicht breit genug gefasst, um diese Asymmetrie adäquat abzudecken.</p>
<p>Zu schlechter … guter Letzt stellt sich bei der Bewertung von semantischer Nähe auch die <strong>Frage</strong>, was <strong>genau im Fokus zweier Aussagen bzw. Sätze steht</strong>: Angenommen laut der Checkliste soll erkannt werden, ob ein <em>Fenster geöffnet/geschlossen</em> wird. In der Checkliste wird dazu das Label <em>&#8222;Fenster öffnen/schließen&#8220;</em> und der Beispielsatz <em>&#8222;Das Fenster in der Küche öffnen&#8220;</em> angelegt. Natürlich gibt es in der Liste noch weitere Einträge, beispielsweise <em>&#8222;Badezimmer reinigen&#8220;</em> mit dem Satz <em>&#8222;Das Badezimmer wurde gereinigt&#8220;</em>. Gilt es nun den Satz <em>&#8222;Ich habe das Fenster im Bad geöffnet&#8220;</em> korrekt einzuordnen, so scheint klar, dass es sich hierbei um das Label <em>&#8222;Fenster öffnen/schließen&#8220;</em> handelt. Nach vielen prototypischen Aufbauten mussten wir jedoch feststellen: <strong>STS-Modelle <em>&#8222;denken anders&#8220;</em></strong> bzw. <strong>folgen sehr groben Konzepten</strong>. Konkret könnte dem Modell die Verbindung zwischen Bad und Badezimmer wichtiger vorkommen als der Prozess des Fenster öffnens. Diese Problematik variiert von Modell zu Modell und wird für manche Themenbereiche gut aufgelöst und für andere überhaupt nicht.</p>
<p>Diese Einschränkungen lassen sich durch eine <strong>enge Zusammenarbeit</strong> zwischen Pflegeeinrichtungen bzw. dem Gesundheitswesen und Software-Anbietern ausräumen. Es gilt realistische und spezifische Äußerungen anhand echter <strong>Szenarien in die Trainingsdaten aufzunehmen</strong>. STS-Modelle lassen sich dennoch <strong>prinzipiell in verschiedenen Szenarien</strong> einsetzen und bieten eine <strong>solide Basis für semantische Näheberechnung</strong>. Inwiefern <em>Augmentation, Cross-Encoder</em> und die Klassifizierung nach der <em>SetFit-Methode</em> zu einer weiteren Verbesserung der Robustheit solcher Modelle führen schauen wir uns in einem weiteren Blogbeitrag an.</p>
<div class="post__content">
<hr />
<p>Dieses Projekt ist eine Kollaboration zwischen der <a href="https://www.th-wildau.de/">Technischen Hochschule Wildau</a> und <a href="https://senseaition.senseaition.rocks">sense.ai.tion GmbH</a>. Sie können uns wie folgt kontaktieren:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.linkedin.com/in/herrphilipps">Philipp Müller (M.Eng.)</a>; Autor</li>
<li><a href="mailto:icampus@th-wildau.de">Prof. Dr. Janett Mohnke</a>; TH Wildau</li>
<li><a href="mailto:info@senseaition.com">Dr. Matthias Boldt, Jörg Oehmichen</a>; sense.AI.tion GmbH</li>
</ul>
<p>This work was funded by the European Regional Development Fund (EFRE) and the State of Brandenburg. Project/Vorhaben: “ProFIT: Natürlichsprachliche Dialogassistenten in der Pflege”.</p>
<p><img src="https://matthias.boldt.org/images/2022-11-28-Logos.jpg" alt="Logos" width="800" /></p>
</div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2023/01/06/automatisierung-von-dokumentationsaufgaben-in-der-pflege/">Automatisierung von Dokumentationsaufgaben in der Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Katheter, Sonde oder doch ein Zugang? Können Sprachassistenten die Pflege erleichtern?</title>
		<link>https://senseaition.com/2022/11/28/katheter-sonde-oder-doch-ein-zugang-koennen-sprachassistenten-die-pflege-erleichtern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sense.AI.tion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2022 18:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt viele Anwendungsfälle für Sprachanalysen, in denen der Kontext eine wesentliche Rolle spielt. Sind Menschen direkt betroffen, dann ist eine exakte Unterscheidung umso wichtiger … Gastbeitrag von Philipp Müller</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2022/11/28/katheter-sonde-oder-doch-ein-zugang-koennen-sprachassistenten-die-pflege-erleichtern/">Katheter, Sonde oder doch ein Zugang? Können Sprachassistenten die Pflege erleichtern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div id="vc_row-69df20c4976bd" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid thegem-custom-69df20c4976b6798"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 thegem-custom-69df20c4977d14978" ><div class="vc_column-inner thegem-custom-inner-69df20c4977d2 "><div class="wpb_wrapper thegem-custom-69df20c4977d14978">
	
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				<h1>Katheter, Sonde oder doch ein Zugang? Können Sprachassistenten die Pflege erleichtern?</h1>

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				<div class="styled-subtitle">
<h2 id="es-gibt-viele-anwendungsfälle-für-sprachanalysen-in-denen-der-kontext-eine-wesentliche-rolle-spielt-sind-menschen-direkt-betroffen-dann-ist-eine-exakte-unterscheidung-umso-wichtiger--gastbeitrag-von-philipp-müllerhttpswwwlinkedincominherrphilipps"><em>Es gibt viele Anwendungsfälle für Sprachanalysen, in denen der Kontext eine wesentliche Rolle spielt. Sind Menschen direkt betroffen, dann ist eine exakte Unterscheidung umso wichtiger … Beitrag von <a href="https://www.linkedin.com/in/herrphilipps">Philipp Müller</a></em></h2>
</div>

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				<div class="post__content small-body">
<p><em>Im Rahmen der Erstellung eines KI-Systems zur Informationssuche für die Pflege wurde ein spezielles IR (Information Retrieval) Modell entwickelt. Dieses System verbessert die zielgerichtete Suche in unstrukturierten Datenbeständen. Sowohl kurze, Keyword basierte Formulierungen als auch vollständige Fragen sind anwendbar. Mit dem entwickelten Ansatz konnte eine deutliche Verbesserung des Information Retrieval für Deutsch gegenüber bisherigen Ansätzen erreicht werden (um bis zu 14% Punkte).</em></p>
<h2 id="information-retrieval-als-basis-von-textsuche">Information Retrieval als Basis von Textsuche</h2>
<p>„Wie reinigt man den gelegten Zugang?“ Nun, eine Person nimmt sich einen Wischlappen, befeuchtet diesen und wischt die Tür von oben bis unten ab, bis der Dreck entfernt ist. Irgendwie passen Frage und Antwort nicht zusammen? Richtig, denn beim Lesen bzw. Interpretieren erscheint die Kombination aus „etwas legen + Zugang“ nicht stimmig, um eine Interpretation mit Zugang/Eingang/Tür zuzulassen. Mit etwas Vorwissen lässt sich schlussfolgern, dass der Kontext im Bereich der <strong>medizinischen Versorgung</strong> anzusiedeln ist. Konkret wird erfragt, wie der Katheter einer Person gereinigt werden kann, beispielsweise um diesen zu desinfizieren. Aber die Beweggründe sind eigentlich unwichtig, denn was viel mehr interessiert, ist die korrekte <strong>Kontextualisierung</strong> und korrekte Beantwortung der Nutzereingabe.</p>
<p><img class="alignnone" src="https://matthias.boldt.org/images/2022-11-28-pflege-scrabble.jpg" alt="Sprachanalyse in der Pflege" width="800" /><br />
<strong>Image by <a href="https://www.freepik.com/free-photo/women-s-day-written-scrabble-letters_11174803.htm#query=scrabble&amp;position=0&amp;from_view=search&amp;track=sph">Freepik</a></strong></p>
<p>Die eingangs formulierte Frage mittels einer gängigen Suchmaschine zu beantworten ist zwar prinzipiell möglich, sollte aufgrund der Auswirkungen auf Menschen (und insbesondere Patienten), jedoch auf einer selbst zusammengestellten <strong>Datenbasis</strong> mit entsprechendem <strong>Domäne-Wissen</strong> basieren. Dafür ist ein <strong>Information Retrieval (IR)</strong> System notwendig. Ein IR-System nutzt die Eingabe der Benutzer zum Abgleich mit Dokumenten in einer Datenbank, um die relevantesten Inhalte zu extrahieren und zu sortieren. Die Suche nach relevanten Inhalten hat sich dabei über Jahre hinweg wenig verbessert und basiert auf lexikalischen Ansätzen wie der statistischen Vorkommenshäufigkeit (z.B. TF-IDF, BM25), der Wortstammrückführung, Entfernung von „irrelevanten Worten“ aber auch simplen (Voll-)Text vergleichen.</p>
<p>Direkte Abgleiche, egal ob bei <strong>Schlüsselworten (Keywords), Wortgruppen</strong> oder im <strong>Volltext</strong>, haben ein generelles Problem: Sprache ist nicht eindeutig. Die Suchergebnisse ignorieren inhaltsmäßige Ähnlichkeiten. Verwenden Benutzer nicht „die richtigen Worte“, sondern <strong>Synonyme</strong> oder <strong>thematisch ähnliche Begriffe</strong>, kann es schnell zu falschen Ergebnissen kommen. Beispielsweise könnten die Domäne-Inhalte einer Pflege-Einrichtung ausschließlich fachsprachlich vorliegen, was bedeutet, dass in den Texten von „Sonde“, „Katheter“, etc. die Rede ist und der Begriff „Zugang“ gar nicht vorkommt. In diesem Fall kann keine der klassischen Suchmethoden zielgerichtet relevante Inhalte auffinden. Die möglichst große Übereinstimmung von Eingabeworten und verwendeten Begriffen in den Dokumenten der Datenbank ist zwingende Voraussetzung, egal welche lexikalische oder syntaktische Methode Anwendung findet.</p>
<h2 id="verbesserung-mit-ki-methoden">Verbesserung mit KI-Methoden</h2>
<p>Mit Aufkommen der aktuellen <strong>KI-Welle</strong> entwickelten sich in den letzten Jahren vielversprechende Ansätze, um dieses Problematik unter Nutzung von <strong>Machine Learning</strong>, respektive <strong>Deep Learning</strong>, zu minimieren. Die Einführung von „Transformer“, zu nennen sind hierbei vor allem BERT, XLM, und T5, ermöglichen es, <strong>Zusammenhänge von Worten</strong> (Ähnlichkeit, Analogie, Thematik) durch <strong>neuronale Sprachmodelle</strong> darzustellen. Ein solches Modell kann anschließend anhand von Trainingsdaten hinsichtlich eines Lernziels optimiert werden.</p>
<p><img src="https://matthias.boldt.org/images/2022-11-28-ai-technology-microchip-background-futuristic-innovation-technology-remix.jpg" alt="Sprachanalyse in der Pflege" width="800" /><br />
<strong>Image by <a href="https://www.freepik.com/free-photo/ai-technology-microchip-background-futuristic-innovation-technology-remix_16016701.htm#page=2&amp;query=ai&amp;position=23&amp;from_view=search&amp;track=sph">rawpixel.com</a> on Freepik</strong></p>
<p>In dem hier vorgestellten Fall gilt es, das Sprachmodell für die <strong>asymmetrische Suche</strong> zwischen einer Frage und beliebig vielen Textpassagen zu verfeinern (<em>fine tuning</em>). Die Suche ist asymmetrisch, weil eine relativ kurze Frage mit einer i.d.R. deutlich längeren Passage bzw. einem Textabsatz auf semantische Nähe untersucht wird. Im Training erlernt das Modell dabei anhand von Daten-Samples, bestehend aus Frage, der richtigen Antwort, einer falschen Antwort sowie einer Bewertung (<em>score</em>), zu priorisieren, welche Zusammenhänge zwischen Frage und Antwort besonders relevant (<em>attentions</em>) sind.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Symmetrische Suche vs. Asymmetrische Suche</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;">Sollen relevante Inhalte bei der <strong>symmetrischen Variante</strong> gefunden werden, so müssen Eingabesatz und die Sätze der Datenbank ungefähr gleich lang sein. Bestenfalls sind die Sätze sogar gleich aufgebaut, d.h. es wird die Eingabefrage mit ähnlichen Fragen abgeglichen. In einem FAQ-System kann dies hilfreich sein, da FAQs häufig je Textabschnitt mit einer Frage beginnen. <em>Beispiel: „Wie reinigt man den gelegten Zugang?“ <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2194.png" alt="↔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> „Was mache ich bei der Reinigung des Katheters?“</em></p>
<p style="padding-left: 40px;">Gilt es relevante Inhalte mit der <strong>asymmetrischen Form</strong> zu finden, so sollten Eingabesatz und Datenbank-Sätze unterschiedlich lang, wobei dabei normalerweise letztere länger sind. Solche Suchsysteme kommen am häufigsten vor und auch das hier vorgestellte entspricht diesem Ansatz. <em>Beispiel: „Wie reinigt man den gelegten Zugang?“ <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2194.png" alt="↔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> „Der hygienische Umgang mit einem Katheter ist enorm wichtig, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Gehen Sie dabei wie folgt vor: (…)“</em></p>
<h2 id="training-des-modells-und-bewertung-der-ergebnisse">Training des Modells und Bewertung der Ergebnisse</h2>
<p>Die Durchführung des <strong>Trainings</strong> erfolgt unter Nutzung von <strong>Sentence Transformer</strong> mit der <strong>Margin-MSE-Loss-Methode</strong>. Auf Details des Trainings (Parameter, Dauer, Skripte) soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Alles wissenswerte über den Datensatz und den Trainingsprozess wird ein einem separaten Artikel vorgestellt bzw. können diese Informationen schon jetzt auf Englisch über Huggingface Transformers, der wichtigsten Plattform zur Veröffentlichung von Transformer Modellen, eingesehen werden. Außerdem lässt sich das trainierte Modell von dort <a href="https://huggingface.co/PM-AI/bi-encoder_msmarco_bert-base_german">herunterladen (https://huggingface.co/PM-AI/bi-encoder_msmarco_bert-base_german)</a>.</p>
<p>Gleich nach dem Training ist eine Evaluierung des neu entstandenen Modells nötig. Nach einer Recherche hat sich zunächst der Vergleich zwischen drei Ansätzen angeboten, welcher in Tabelle 1 dargestellt ist.</p>

<table id="tablepress-ir_table_1" class="tablepress tablepress-id-ir_table_1">
<thead>
<tr class="row-1">
	<td class="column-1"></td><th class="column-2">Recall@1</th><th class="column-3">Recall@10</th><th class="column-4">Recall@100</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><a href="https://huggingface.co/PM-AI/bi-encoder_msmarco_bert-base_german">Unser Modell <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3c6.png" alt="🏆" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a></td><td class="column-2">0.5300</td><td class="column-3">0.7196</td><td class="column-4">0.7360</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><a href="https://huggingface.co/svalabs/bi-electra-ms-marco-german-uncased">svalabs/bi-electra-ms-marco-german-uncased</a></td><td class="column-2">0.3818</td><td class="column-3">0.5663</td><td class="column-4">0.5986</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><a href="https://www.elastic.co/guide/en/elasticsearch/reference/current/index-modules-similarity.html#bm25">BM25</a></td><td class="column-2">0.3196</td><td class="column-3">0.5377</td><td class="column-4">0.5740</td>
</tr>
</tbody>
</table>
TGM_PAGESPEED_LAZY_ITEMS_INGORED_BLOCK_2_3
<p><small>Tabelle 1: Ergebnis der Evaluierung. Auf einer Skala von 0.0 bis 1.0 werden die Ansätze nach der Metrik „Recall“ bewertet. Hierbei ist 1.0 der beste Wert.</small></p>
<p>Im Vergleich schneidet BM25, ein lexikalischer Ansatz, der in der Praxis noch häufig Verwendung findet, am schlechtesten ab. Im Evaluierungs-Datensatz befinden sich schlichtweg zu viele Frage-Antwort-Paare, die nur bei Verständnis von Synonymen und thematischer Ähnlichkeit korrekt miteinander in Verbindung gesetzt werden können. Das Modell von svalabs erlaubt dagegen den direkten Vergleich zwischen zwei sehr ähnlichen Ansätzen, da sowohl svalabs als auch das Modell von senseaition und der TH Wildau Transformer basiert sind. Im Ergebnis schneidet das neue Modell mit einer hervorragenden <strong>Performance-Steigerung um 14 Prozentpunkte</strong> ab.</p>
<p>Um die Qualität des hier vorgestellten Ansatzes zu untermauern, findet ein weiterer Vergleich mit einem aktuellen State-Of-The-Art Modell statt: Das Entwickler-Team von deepset.ai hat, nach der DPR-Methode, einen Zwei-Stufen-Transformer für Deutsch entwickelt, bei dem Fragen und Texte/Passagen separat behandelt werden. Die erweiterten Ergebnisse sind in Tabelle 2 abgebildet.</p>

<table id="tablepress-ir_table_2" class="tablepress tablepress-id-ir_table_2">
<thead>
<tr class="row-1">
	<td class="column-1"></td><th class="column-2">Recall@1</th><th class="column-3">Recall@10</th><th class="column-4">Recall@100</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><a href="https://huggingface.co/PM-AI/bi-encoder_msmarco_bert-base_german">Unser Modell <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3c6.png" alt="🏆" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a></td><td class="column-2">0.5300</td><td class="column-3">0.7196</td><td class="column-4">0.7360</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><a href="https://huggingface.co/deepset/gbert-base-germandpr-query_encoder">deepset/gbert-base-germandpr-query_encoder</a><br />
&amp;<br />
<a href="https://huggingface.co/deepset/gbert-base-germandpr-ctx_encoder">deepset/gbert-base-germandpr-ctx_encoder</a></td><td class="column-2">0.4828</td><td class="column-3">0.6970</td><td class="column-4">0.7147</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><a href="https://huggingface.co/svalabs/bi-electra-ms-marco-german-uncased">svalabs/bi-electra-ms-marco-german-uncased</a></td><td class="column-2">0.3818</td><td class="column-3">0.5663</td><td class="column-4">0.5986</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><a href="https://www.elastic.co/guide/en/elasticsearch/reference/current/index-modules-similarity.html#bm25">BM25</a></td><td class="column-2">0.3196</td><td class="column-3">0.5377</td><td class="column-4">0.5740</td>
</tr>
</tbody>
</table>
TGM_PAGESPEED_LAZY_ITEMS_INGORED_BLOCK_3_4
<p><small>Tabelle 2: Ergebnis der Evaluierung. Auf einer Skala von 0.0 bis 1.0 werden die Ansätze nach der Metrik „Recall“ bewertet. Hierbei ist 1.0 der beste Wert.</small></p>
<p>Auch wenn die <strong>Performance-Steigerung mit ca. 2 Prozentpunkten</strong> kleiner ausfällt, ist das Ergebnis dennoch beeindruckend. Denn beim Ansatz von deepset werden zwei Modelle gebraucht, was Arbeitsspeicher und CPU-Leistung doppelt beansprucht und somit höhere Kosten verursacht. Im Produktiveinsatz kann dies entscheidend sein.</p>
<p><strong>Die Ergebniswerte dürfen jedoch nicht als absolute Werte betrachtet werden!</strong> Je nach Testdaten und Domäne können die Werte variieren. Dennoch ist die Evaluierung im Vergleich der Ansätze untereinander valide. Übrigens, Experimente haben die Sinnhaftigkeit einer Kombination von BM25 mit Transformer-Modellen bewiesen. Entsprechende Erkenntnisse, KI getriebene Dienste und das technische Know-How bietet Ihnen die sense.AI.tion GmbH über eine eigens entwickelte Cloud-Produktpalette.</p>
<hr />
<p>Dieses Projekt ist eine Kollaboration zwischen der <a href="https://www.th-wildau.de/">Technischen Hochschule Wildau</a> und <a href="https://senseaition.senseaition.rocks">sense.ai.tion GmbH</a>. Sie können uns wie folgt kontaktieren:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.linkedin.com/in/herrphilipps">Philipp Müller (M.Eng.)</a>; Autor</li>
<li><a href="mailto:icampus@th-wildau.de">Prof. Dr. Janett Mohnke</a>; TH Wildau</li>
<li><a href="mailto:info@senseaition.com">Dr. Matthias Boldt, Jörg Oehmichen</a>; sense.AI.tion GmbH</li>
</ul>
<p>This work was funded by the European Regional Development Fund (EFRE) and the State of Brandenburg. Project/Vorhaben: “ProFIT: Natürlichsprachliche Dialogassistenten in der Pflege”.</p>
<p><img src="https://matthias.boldt.org/images/2022-11-28-Logos.jpg" alt="Logos" width="800" /></p>
</div>
<div class="post__footer"></div>

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				<p><em>Dieser Artikel erschien zuerst auf <a href="https://matthias.boldt.org/post/2022-11-28-katheter-sonde-oder-doch-ein-zugang/">https://matthias.boldt.org/post/2022-11-28-katheter-sonde-oder-doch-ein-zugang/</a></em></p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2022/11/28/katheter-sonde-oder-doch-ein-zugang-koennen-sprachassistenten-die-pflege-erleichtern/">Katheter, Sonde oder doch ein Zugang? Können Sprachassistenten die Pflege erleichtern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Oh mein Gott, die vielen KI-Modelle ruinieren uns!</title>
		<link>https://senseaition.com/2022/04/07/oh-mein-gott-die-vielen-ki-modelle-ruinieren-uns/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Matthias Boldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 10:41:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Development]]></category>
		<category><![CDATA[KI Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Development]]></category>
		<category><![CDATA[cloud-computing]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Software]]></category>
		<category><![CDATA[Kubernetes]]></category>
		<category><![CDATA[Microservice]]></category>
		<category><![CDATA[sense.AI.tion]]></category>
		<category><![CDATA[software-development]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Anzahl an praktisch benötigten KI-Modellen kann schnell Überhand nehmen und die zur Verfügung stehenden IT-Ressourcen strangulieren. Gibt es einen Ausweg aus dieser Falle?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2022/04/07/oh-mein-gott-die-vielen-ki-modelle-ruinieren-uns/">Oh mein Gott, die vielen KI-Modelle ruinieren uns!</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div id="vc_row-69df20c49b851" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid thegem-custom-69df20c49b84a4930"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 thegem-custom-69df20c49b8fe3878" ><div class="vc_column-inner thegem-custom-inner-69df20c49b8ff "><div class="wpb_wrapper thegem-custom-69df20c49b8fe3878">
	
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				<h1>Oh mein Gott, die vielen KI-Modelle ruinieren uns!</h1>

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				<div class="styled-subtitle">
<h2 id="die-anzahl-an-praktisch-benötigten-ki-modellen-kann-schnell-überhand-nehmen-und-die-zur-verfügung-stehenden-it-ressourcen-strangulieren-gibt-es-einen-ausweg-aus-dieser-falle"><em>Die Anzahl an praktisch benötigten KI-Modellen kann schnell Überhand nehmen und die zur Verfügung stehenden IT-Ressourcen strangulieren. Gibt es einen Ausweg aus dieser Falle?</em></h2>
</div>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<p>Software-Systeme aufzubauen, die Analysen nutzen, die auf KI-Methoden basieren, ist heute kein Problem mehr. Es gibt viele vorgefertigte Bausteine. Abhängig von der Art der Anwendung werden jedoch schnell viele, individuelle KI-Modelle je Nutzer benötigt. Das geschieht zum Beispiel, wenn ein Anwender unterschiedliche Projekte durchführt und für jedes ein anderes KI-Modell trainiert und genutzt werden muss. Bei projektspezifischen Klassifikatoren ist das keine Seltenheit. Im Laufe der Zeit können somit viele unterschiedliche Modelle entstehen, die der Nutzer <em>alle gleichzeitig verfügbar</em> haben möchte.</p>
<p>Eventuell wird das Software-System parallel an verschiedene Kunden lizenziert, z.B. in Form einer SaaS-Lösung. In einem solchen Fall multipliziert sich dann die Anzahl der benötigten KI-Modelle schnell zu mehreren hundert, wenn nicht gar tausend davon.</p>
<p>Natürlich sollen die Anfragen für Analysen an das System in Millisekunden beantwortet werden. Leider benötigen Machine-Learning- und Deep-Learning-Modell viele Ressourcen und eine nicht zu vernachlässigende ramp-up-Phase, bis sie nutzbar sind. Am Ende müssten für alle möglichen Modelle Services gestartet und fortwährend laufend vorgehalten werden. Nur so lässt sich die Forderung nach einer Antwort in wenigen Millisekunden für jede Anfrage realisieren.</p>
<p>Das ist betriebswirtschaftlich ein NoGo: Durch den enormen Ressourcenverbrauch entstehen extreme Kosten pro Transaktion und zusätzlich ist es auch ein ökologisches Desaster. Jeweils für sich gesehen, werden die einzelnen Services/KI-Modelle vergleichsweise selten genutzt. Da jedoch alle ständig lauffähig gehalten werden müssen, ergibt sich ein hoher Energieverbrauch bei nur geringem produktivem Nutzen. <em>Green IT</em> ist das wirklich nicht.</p>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<h2 id="wofür-werden-message-queues-genutzt">… und die Lösung?</h2>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<p>Eine Möglichkeit dieser Falle zu entgehen, besteht in einem schnellen Ein- und Auslagern der Modelle je nach Anforderung und Bedarf. Das hört sich einfacher an, als es ist. Nach dem Laden eines KI-Modelles wird während der ramp-up-Phase in vielen Fällen eine ‘arbeitsfähige, interne Struktur’ von diesem erzeugt. Diese interne Struktur ist im Normalfall nicht im Arbeitsspeicher verschiebbar. Ohne eine Erweiterung des Systems, das die Modelle lädt und verarbeitet, ist das Ein- und Auslagern der laufenden KI-Modelle also kaum umsetzbar.</p>
<p>Zuerst wird eine interne Struktur des Modelles benötigt, die nicht von einer speziellen Position im Arbeitsspeicher abhängt. Dabei verbieten sich zum Beispiel Zeiger auf Speicherbereiche und dürfen darin nicht enthalten sein.</p>
<p>In der ramp-up-Phase wird das trainierte Modell geladen und in die neue, interne Struktur gewandelt. Damit ist das KI-System in einem lauffähigen Zustand. Nach Abschluss dieses Initialisierungsschrittes kann durch eine weitere Veränderung von dem internen Modellen ein Dump gezogen und gespeichert werden.</p>
<p>Eine weitere Anpassung des KI-Systems dient anschließend dazu, je nach Arbeitsanforderung das benötigte Modell auszutauschen. Die lauffähigen Dumps benötigen keine ramp-up-Phase mehr, sind nach dem Tausch also sofort nutzbar. Mehrere Caching-Ebenen können für eine weitere Beschleunigung des Austauschvorgangs genutzt werden.</p>
<p>Im Ergebnis dieser Veränderungen des KI-Systems ist dann wirklich ein schneller Austausch von Modellen innerhalb von Millisekunden möglich. Wenige Instanzen des KI-Systems können viele unterschiedliche Modelle nutzen. Das kommt dem Einsatz in einer Microservices-Architektur entgegen. Zusätzlich ergibt sich eine Einsparung von Ressourcen und natürlich die Senkung des Energieverbrauchs &#8211; <em>Green IT</em>.</p>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<h2 id="senseaition-hat-die-erfahrungen">sense.AI.tion hat die Erfahrungen</h2>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<p><a href="https://senseaition.senseaition.rocks">sense.AI.tion</a> hat vielfältige, praktische Erfahrungen mit dem Einsatz von KI-Systemen als Microservices in Cloud-Software-Systemen gesammelt. Wir können bei der <a href="https://senseaition.senseaition.rocks/features/software-development/">Integration eines solchen Bestandteils in bestehende Software-Systeme</a> helfen … und das onshore … vom Rande Berlins … nah und kompetent. Wir geben unsere Erfahrungen gern weiter.</p>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<p><em>Dieser Artikel erschien zuerst auf  <a href="https://matthias.boldt.org/post/flut-an-ki-modellen/">https://matthias.boldt.org/post/flut-an-ki-modellen/</a></em></p>

			</div>
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</div><p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2022/04/07/oh-mein-gott-die-vielen-ki-modelle-ruinieren-uns/">Oh mein Gott, die vielen KI-Modelle ruinieren uns!</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie kann KI in Microservice-Systemen funktionieren?</title>
		<link>https://senseaition.com/2022/03/29/wie-kann-ki-in-microservice-systemen-funktionieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Matthias Boldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 11:04:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Development]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Development]]></category>
		<category><![CDATA[cloud-computing]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Software]]></category>
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		<category><![CDATA[software-development]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Entwicklung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://senseaition.com/?p=2152</guid>

					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz in Microservice-Systemen, in Kubernets-Clustern, … funktioniert das überhaupt? Sind das nicht große, unhandliche Module in unpassender Software-Architektur?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2022/03/29/wie-kann-ki-in-microservice-systemen-funktionieren/">Wie kann KI in Microservice-Systemen funktionieren?</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div id="vc_row-69df20c49c1d3" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid thegem-custom-69df20c49c1ce2351"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 thegem-custom-69df20c49c27f673" ><div class="vc_column-inner thegem-custom-inner-69df20c49c280 "><div class="wpb_wrapper thegem-custom-69df20c49c27f673">
	
		<div class="wpb_text_column wpb_content_element  thegem-vc-text thegem-custom-69df20c49c2f14843"  >
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				<h1 id="künstliche-intelligenz-in-microservice-systemen-in-kubernets-clustern--funktioniert-das-überhaupt-sind-das-nicht-große-unhandliche-module-in-unpassender-software-architektur">Wie kann KI in Microservice-Systemen funktionieren? Software-Architektur?</h1>

			</div>
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				<div class="styled-subtitle"><em>Künstliche Intelligenz in Microservice-Systemen, in Kubernets-Clustern, … funktioniert das überhaupt? Sind das nicht große, unhandliche Module in unpassender Software-Architektur?</em></div>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<p>Die Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz nimmt in der Praxis rasant zu, bei steigendem Bedarf. In vielen Fällen hat die Entwicklung diese Systeme ihren Anfang in der Forschung. Das ist gut &#8211; sehr gut &#8211; denn so gelangen neueste Erkenntnisse und Entwicklungen sehr schnell in die produktive Praxis. UND es ist gleichzeitig ein Problem: In der Forschung sind solche Systeme im Normalfall als “Demonstratoren” ausgelegt. Sie dienen dem Nachweis einer prinzipiellen Funktionalität, zur Überprüfung neuester, wissenschaftlicher Erkenntnisse, sind Vorbereitung und/oder Teil einer Veröffentlichung und nicht dafür gedacht, in der entwickelten Form praktische Arbeit auszuführen.</p>
<p>Daraus resultiert leider häufig, dass der KI-Modul erst einmal nicht “reentrant” ist. Das heißt, er ist als Programm nicht in der Lage, mehrere Anfragen gleichzeitig zu verarbeiten. Im schlimmsten Fall ist er sogar nur für einen einmaligen Aufruf geeignet und muss anschließend neu gestartet werden. Gerade KI-Systeme haben eine nicht zu vernachlässigende Ladezeit (ramp-up-Phase). Bis sie betriebsbereit sind, müssen die trainierten (oft riesigen) Modelle geladen und interne Strukturen initialisiert werden. Die Forschung hat Ressourcenverbrauch und Verarbeitungszeit nicht in ihrem Fokus, da es in ihr primär um den Nachweis der prinzipiellen Nutzbarkeit geht. Das kann in keinem Falle zu einem Vorwurf gemacht werden, da Forschung und Anwendungsentwicklung nun einmal vollkommen verschiedene Motivationen und Zielrichtungen haben.</p>
<p>Eine weitere Herausforderung für einen praktischen Einsatz von KI-Systemen kann durch eine in der Forschung genutzte Programmierumgebung entstehen. In vielen Fällen ist dies Python. Python bietet viele Vorteile, da es neben einer einfach zu nutzenden Programmiersprache eine große Laufzeitumgebung mit zusätzlichen Funktionen und mathematischen Modulen zur Verfügung stellt. Diese erleichtern die Arbeit in der Forschung und Entwicklung erheblich. Leider ergibt sich aus diesem Vorteil auch ein Nachteil für den produktiven Einsatz: Es entsteht ein großer ”Ressourcenhunger”, der sich störend in einer Cloud- und Microservices-Umgebung auswirken kann.</p>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<h2>Die Praxis beginnt am Horizont, erst weit hinter den Prototypen</h2>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<p>Also ist Vorsicht geboten, bei einer kurzfristigen Übernahme von KI-Systemen aus der Forschung in die Praxis. Es sind mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Untersuchungen und Schritte notwendig, um die neue KI in ein produktives System zu integrieren.</p>
<p>Zu Kubernetes, Microservices, KI-Systemen und deren Kombinationen sind viele Artikel im Internet zu finden. Meist wird darin beschrieben, wie so etwas schnell zum Einsatz gebracht werden kann. Für eine praktische Nutzung in produktiv eingesetzten Software-Systemen sind viele Nebenbedingungen zu lösen. Von ”Wir haben das einmal ausprobiert und es hat prototypisch funktioniert …” bis zum stabilen, praktischen Einsatz für Kunden ist es ein weiter Weg.</p>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<h2 id="wofür-werden-message-queues-genutzt">… und die Lösung?</h2>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<p>Wie nicht anders zu erwarten, besteht die Lösung in der Abarbeitung vieler Aufgaben, von denen hier einzige genannt werden sollen:</p>
<ul>
<li>Das Modell ist auf Verzerrungen zu untersuchen. Niemand möchte in der Praxis ein System einsetzen, das z.B. durch die Diskriminierung von einzelnen Menschen oder Gruppen auffällt oder z.B. mit speziellen meteo­ro­lo­gischen Konstellationen nicht umgehen kann und deshalb Extremsituationen fehlerhaft bewertet. Dafür sind die zum Training des Modells genutzten Daten sorgsam auszuwählen und zu ergänzen.</li>
<li>Das trainierte Modell sollte nach Möglichkeit in seiner Größe reduziert werden, da diese einen direkten Einfluss auf den Ressourcenverbrauch, das Laufzeitverhalten und die ramp-up-Phase des KI-Systems hat. Für Deep-Learning-Modelle bietet sich z.B. eine Konvertierung in das ONNX-Format an. Diese ist oft mit einer Reduktion der Größe verbunden.</li>
<li>Um mehrere Verarbeitungen parallel ablaufen lassen zu können, sollte das KI-System reentrant werden. Dafür sind z.B. Probleme zu untersuchen, die auf Grundlage statischer Datenbereiche und globaler Variablen entstehen können und eine korrekte Abarbeitung weiterer Aufgaben verhindern. Außerdem ist das System in einen Service (oder Server) umzuwandeln, der mehrere Aufrufe parallel verarbeiten kann und keine Neustarts benötigt.</li>
<li>Ein Ziel ist die Erzeugung eines möglichst “kleinen” Service (zumeist Containers) für den effizienten Einsatz in einer Cloud-Computing-Umgebung, wie z.B. Kubernetes. Die Größe kann entscheidend mit der Wahl der Laufzeitumgebung und Programmiersprache beeinflusst werden. Heute bieten sich entweder GO, Rust oder C++ an. Mit einigen zusätzlichen Anstregungen ist es jedoch auch möglich, mit Python optimierte, kleine Services aufzubauen.</li>
<li>Die Suche und Beseitigung von Memory-Leaks ist eine der wichtigsten Aufgaben. Schließlich soll der Service über Tage/Wochen/Monate ohne Neustart laufen können und sein Speicherbedarf dabei nicht ins Endlose wachsen.</li>
<li>Nach Möglichkeit ist eine Reduzierung der ramp-up-Phase des Service auf wenige Sekunden anzustreben. Kurze Zeitspannen für den Start einer Instanz des KI-Systems gestatten die Nutzung eines Autoscalings, um im produktiven Einsatz schnell auf steigende Anforderungen reagieren zu können.</li>
<li>Mit der Integration eines Cachings der Daten und Modelle kann die Reduktion des Verbrauchs an Ressourcen und der Zeiten der ramp-up-Phase unterstützt werden.</li>
<li>Auf jeden Fall ist eine Überwachung der wesentlichen Systemparameter zu integrieren. Mit Hilfe eines solchen health-Systems ist zum Beispiel ein automatischer Austausch und Neustart des Service bei auftretenden Problemen realisierbar, um einen unterbrechungsfreien Betrieb zu garantieren.</li>
</ul>
<p>Obwohl obige Auflistung die wesentlichen Arbeiten enthält, ist sie in keinem Falle vollständig. Je nach gewählter Cloud-Computing-Umgebung, in der das KI-System zum praktischen Einsatz kommen soll, sind noch weitere Untersuchungen, Anpassungen und Ergänzungen notwendig.</p>

			</div>
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		</div>
	

	
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			<div class="wpb_wrapper">
				<h2 id="nutzung-der-erfahrungen-von-senseaition">Nutzung der Erfahrungen von sense.AI.tion</h2>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<p><a href="https://senseaition.senseaition.rocks">sense.AI.tion</a> hat vielfältige, praktische Erfahrungen mit dem Einsatz von KI-Systemen als Microservices in Cloud-Software-Systemen gesammelt. Wir können bei der <a href="https://senseaition.senseaition.rocks/features/software-development/">Integration eines solchen Bestandteils in bestehende Software-Systeme</a> helfen … und das onshore … vom Rande Berlins … nah und kompetent. Wir geben unsere Erfahrungen gern weiter.</p>

			</div>
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		</div>
	
<div class="clearboth"></div><style>#thegem-divider-69df20c49c597 {margin-top: 60px !important;}</style><div id="thegem-divider-69df20c49c597" class="gem-divider  " style="" ></div>
	
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			<div class="wpb_wrapper">
				<p><em>Dieser Artikel erschien zuerst auf&nbsp;<a href="https://matthias.boldt.org/post/ki-und-microservices/"><span style="color: #3366ff;">https://matthias.boldt.org/post/ki-und-microservices/&nbsp;</span></a></em></p>

			</div>
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		</div>
	
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2022/03/29/wie-kann-ki-in-microservice-systemen-funktionieren/">Wie kann KI in Microservice-Systemen funktionieren?</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Geheimnisse Von Message-Queues in Der Praxis</title>
		<link>https://senseaition.com/2022/03/22/die-geheimnisse-von-message-queues-in-der-praxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Matthias Boldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2022 10:45:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Development]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Development]]></category>
		<category><![CDATA[cloud-computing]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Software]]></category>
		<category><![CDATA[message-queue]]></category>
		<category><![CDATA[sense.AI.tion]]></category>
		<category><![CDATA[software-development]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Entwicklung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://senseaition.com/?p=2144</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über Microservice-Systeme wird viel gesprochen. Message-Queues spielen in diesen eine große Rolle, kommen in der Diskussion jedoch selten vor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://senseaition.com/2022/03/22/die-geheimnisse-von-message-queues-in-der-praxis/">Die Geheimnisse Von Message-Queues in Der Praxis</a> erschien zuerst auf <a href="https://senseaition.com">Sense.AI.tion GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div id="vc_row-69df20c49cc3b" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid thegem-custom-69df20c49cc369251"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 thegem-custom-69df20c49ccf3191" ><div class="vc_column-inner thegem-custom-inner-69df20c49ccf4 "><div class="wpb_wrapper thegem-custom-69df20c49ccf3191">
	
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				<h1>Die Geheimnisse Von Message-Queues in Der Praxis</h1>

			</div>
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				<div class="styled-subtitle"><em>Über Microservice-Systeme wird viel gesprochen. Message-Queues spielen in diesen eine große Rolle, kommen in der Diskussion jedoch selten vor.</em></div>

			</div>
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<div class="clearboth"></div><style>#thegem-divider-69df20c49ce03 {margin-top: 50px !important;}</style><div id="thegem-divider-69df20c49ce03" class="gem-divider  " style="" ></div>
	
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			<div class="wpb_wrapper">
				<p>Über Cloud-Software und Cloud-Computing unter der Verwendung von Microservices wird viel geschrieben und thematisiert. Innerhalb der für diese Systeme notwendigen Architekturen spielen Message-Queues eine zentrale Rolle. In der allgemeinen Diskussion werden sie jedoch selten behandelt &#8211; doppelt zu Unrecht, denn es gibt “Geheimnisse”, die man erst in einem praktischen Einsatz lüften kann.</p>
<p>Mit modernen Software-Systemen verhält es sich genauso wie mit Kochrezepten: Man kann nicht einfach alle Zutaten zusammenrühren und hoffen, das Resultat schmeckt dann schon. Nehmen wir zum Beispiel eine Zitronenspeise. Für deren Zubereitung muss man zwischendurch ein kleines Kunststück aus Eischnee und Gelatine vollbringen. Bei Cloud-Anwendungen ist es ebenso, ganz besonders bei solchen, in denen Microservices zur Anwendung gebracht werden sollen. Natürlich ohne Eischnee, dafür mit Message-Queues.</p>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<h2>Welche Rolle spielen Message-Queues?</h2>

			</div>
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		</div>
	

	
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			<div class="wpb_wrapper">
				<p>In einem System, das nach dem Microservices-Architecture-Pattern konstruiert ist, sind viele unterschiedliche Service-Module für die Verarbeitung der Daten zuständig. Diese müssen in der richtigen/gewünschten Reihenfolge verschaltet werden. Hier können Message-Queues zum Einsatz kommen. Sie verbinden dann nicht nur die einzelnen Microservices, sondern übermitteln auch die Daten zwischen diesen.</p>
<p>Message-Queues sind natürlich nur eine mögliche Art und Weise der Vermittlung von Nachrichten zwischen den Verarbeitungseinheiten eines Cloud-Software-Systems. Sie bieten jedoch viele Vorteile zum Beispiel gegenüber der Nutzung simpler REST-Calls, die die Services untereinander austauschen.</p>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<h2 id="wofür-werden-message-queues-genutzt">Wofür werden Message-Queues genutzt?</h2>

			</div>
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		</div>
	

	
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			<div class="wpb_wrapper">
				<p>Natürlich ist der Transport von Nachrichten und Daten zwischen verschiedenen Services die wichtigste Aufgabe einer Message-Queue. Es lassen sich jedoch auch andere Ziele mit dieser Technik umsetzen, die eine “saubere” Architektur des gesamten Systems unterstützen. Eine kleine Auswahl dieser Ziele hier zum Verständnis:</p>
<p><em><strong>Abstraktion vom allgemeinen Ablauf</strong></em></p>
<p>Ein oft gewünschter Zusatznutzen ist die Trennung der Verantwortlichkeiten (das sogenannte “Separation of Concerns”). In Kombination von Message-Queues und einer Workflow-Steuerung für die Verarbeitungsabläufe innerhalb des Cloud-Systems, kann diese Trennung umgesetzt werden. So werden die einzelnen, verarbeitenden Services nicht mit dem Wissen über die Existenz anderer Services und den Gesamtablauf belastet/überfrachtet. Das hat außerdem noch einen weiteren, positiven Effekt: Die verarbeitenden Services können schnell und einfach in neuen Workflows auf andere Arten miteinander verknüpft werden. Somit wird ein universeller Einsatz der Services möglich.</p>
<p><em><strong>asynchrone Entkopplung der Services</strong></em></p>
<p>Die einzelnen Module/Services eines Software-Systems benötigen unterschiedliche Zeiten für die Verarbeitung von Daten. In vielen Fällen ist es nicht erwünscht, dass Teile eines Systems auf die Fertigstellung einer von ihnen beauftragten Verarbeitung warten und in dieser Zeit blockiert sind, d.h. keine weiteren Aufträge ausführen können. Mit Message-Queues kann ein solcher asynchroner “fire-and-forget”-Modus umgesetzt werden. Ist der Auftrag als Message in der Queue abgelegt, ist für den beauftragenden Modul alle Arbeit getan und er ist frei für weitere Aufgaben.</p>
<p><em><strong>punktuelle Skalierung</strong></em></p>
<p>Microservices-Systeme können (im Gegensatz zu klassischen, monolithischen Systemen) ganz gezielt in einzelnen Teilen/Funktionsgruppen/Services skalieren. So können exakt an den Stellen, wo ein erhöhter Bedarf besteht, weitere Services gestartet und an der Verarbeitung der Daten beteiligt werden. Die Nutzer erleben somit keine zeitliche Verzögerung in der Fertigstellung ihrer Arbeitsaufträge, obwohl die Last für das System gestiegen ist. Diese Last kann auf viele unterschiedliche Arten gemessen werden. Mittels des Einsatzes einer Message-Queue ergibt sich eine elegante Lösung, die gleichzeitig noch die Verteilung der Arbeiten an die neue gestarteten Services übernimmt. Über die Messung über Länge einer Queue steht zu jedem Zeitpunkt ein extrem verlässliches Signal über die Belastung des Systems zur Verfügung. Es kann hervorragend für ein up- und down-scaling der gekoppelten Services genutzt werden.</p>

			</div>
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			<div class="wpb_wrapper">
				<h2 id="ist-jedes-message-queue-system-passend">Ist jedes Message-Queue-System passend?</h2>

			</div>
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				<p>Für den Einsatz in der produktiven Praxis stehen heute eine Vielzahl an Message-Queue-Systemen zur Verfügung. Es ergibt sich also die Qual der Wahl. Gut beraten ist, wer sich im Vorfeld eine Liste an Kriterien erstellt, nach denen er das Feld der Kandidaten eingrenzen möchte. Nachfolgend sollen einige dieser Kriterien genannt und erläutert werden:</p>
<p><em><strong>Technologie/Framework</strong></em></p>
<p>Wird die von der Message-Queue verwandte Basis-Technologie (z.B. Programmiersprache, Framework, …) bereits vom Entwicklungs- und Betriebsteam genutzt? Sind Kenntnisse darüber vorhanden, oder müssen diese erst durch Schulungen und Weiterbildungen aufgebaut werden? Die Antworten auf diese Fragen beeinflussen entscheidend die Kosten insgesamt und die ramp-up-Phase des Projektes. <em>Neu</em> ist aufregend und interessant, jedoch ist es oft auch teuer.</p>
<p><em><strong>Client-Bibliothek</strong></em></p>
<p>Eine Message-Queue muss als Software-Bestandteil mit dem bestehenden Systemteilen verbunden werden. Dies geschieht im Normalfall über die Nutzung von Client-Bibliotheken, welche die kommunikativen Abläufe kapseln und als handliche Funktionen zur Verfügung stellen. Solche Bibliotheken gilt es für die im bestehenden System verwendete Programmiersprache zu finden. Diese sollte gut gepflegt sein und von einer größeren Community genutzt werden. Das beugt Überraschungen in der Zukunft vor.</p>
<p>Gibt es keine dieser Bibliotheken, kann natürlich ein Adapter für das von der Message-Queue genutzte Kommunikationsprotokoll im eigenen Unternehmen entwickelt werden. Das ist in den meisten Fällen nicht kompliziert, benötigt jedoch zusätzliche Zeit, schlägt sich also negativ auf die ramp-up-Phase des Projektes nieder … von den Kosten ganz zu schweigen.</p>
<p><em><strong>Message-Schemata</strong></em></p>
<p>Die von Message-Queue-Systemen umgesetzten Abläufe sind durchaus sehr verschieden. Es gibt viele unterschiedliche Schemata/Pattern, die jeweils für spezielle Aufgaben eingesetzt werden können. Das “System der Wahl” muss natürlich die Messaging-Pattern umsetzen können, die in Ihrem bestehenden Software-System genutzt werden können. Hier lohnt sich also eine detaillierte Analyse, um nicht nicht während der Umstellung auf unlösbare Probleme zu stoßen. In diesem Falle müsste man noch einmal beginnen und ein großer Teil der bisherigen Arbeiten wäre “Schrott” … kein schöner Gedanke.</p>
<p><em><strong>Größe der Datenblöcke</strong></em></p>
<p>Die Menge der zu übertragenden Daten und die Größe der Datenblöcke sollte eine wesentliche Rolle bei der Auswahl spielen. Message-Queues sind in vielen Fällen nur als “Briefträger” gedacht. Mit “Paketen” haben sie oft Probleme. Sollen größere Datenmengen mit den Messages übertragen werden, schränkt das die Auswahl ein. Leider sind in diesem Fall auch praktische Experimente notwendig, um die Auswirkungen auf die Geschwindigkeit der Vermittlung zu testen.</p>
<p><em><strong>Messages pro Sekunde</strong></em></p>
<p>Geschwindigkeit ist keine Hexerei, auch bei Message-Queue-Systemen nicht. Diese sind am Ende auch nur Software und keine Magie. Da sind dann die Geschwindigkeit der Datenübermittlung und verarbeitbare Datenmenge sehr entscheidende Kriterien für eine Auswahl.</p>
<p>Am Ende ist es auch bei der Auswahl eines Message-Queue-Systems wie im richtigen Leben: Nur ein praktischer Versuch kann dabei helfen, die richtige Lösung zu finden.</p>

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				<h2 id="senseaition-hat-die-erfahrungen">sense.AI.tion hat die Erfahrungen</h2>

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				<p><a href="https://senseaition.senseaition.rocks/">sense.AI.tion</a> hat praktische Erfahrungen mit dem Einsatz von Message-Queues in Cloud-Software-Systemen gesammelt. Wir können bei der Auswahl und Integration eines solchen Bestandteils in bestehende Software-Systeme helfen … und das onshore … vom Rande Berlins … nah und kompetent. <a href="https://senseaition.senseaition.rocks/features/software-development/">Wir geben unsere Erfahrungen gern weiter.</a></p>

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